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RAUDITUM #7

RAUDITUM #7
RAUDITUM #7

RAUDITUM #7
72 DIN-A-5-Seiten; €3,00.-
www.facebook.com/rauditumfanzine
    DE WESSI ist einigermaßen wieder fit, hat aber noch depressive Phasen und ein schlechtes Gewissen DE WESSI gegenüber, der bekanntlich die vorherige Ausgabe im Alleingang produziert hat.

RAWSIDE dann in einem tiefer gehenden Gespräch mit u. a. Henne, der von DE WESSI Fragen zum Gefängnisaufenthalt beantwortet, das dazu geführte frühere OX-Interview als BILD-Methode kritisiert und sich zu zweifelhaften Personen aus anderen Bands wie Wattie (THE EXPLOITED; Choke (STARS & STRIPES/SLAPSHOT), mit denen RAWSIDE Bühne und Backstage-Raum teilten oder teilen werden, erklärt.
UGLY interviewt Uwe Umbruch auf 10 Seiten zu dessen Punk-Sozialisation und allen Bands, in denen Uwe spielte und spielt und erzählt, was ihn an Punk immer noch „vom Hocker reißt“. Daran schließt ein weiterer Höhepunkt an. Auf über 9 Seiten berichten Alex von der „Lauta Crew“ und Jens Abel (Restloch, Striking Surface) von ihren Wegen in die Subkultur, Begegnungen und Erfahrungen mit rechten Umtrieben, sowie die zurückliegenden Veranstaltungen der Lauta Crew. Des Weiteren sinniert UGLY in seinen „unsortierten Gedankenfragmenten“ über „Auto, Menschen und Natur“ bzw.  die Probleme durch Autos, Politik und Lobbyeismus sowie der Versuch, Lösungen für eine autofreie/autoarme Zukunft zu formulieren, die er selbst als Utopie abstempelt.

Gesamteindruck:

Ein paar Bands stellen sich vor, wobei das BULLSYEYE-Bandinfo 1:1 aus dem www übernommen worden ist. Warum werden diese Bands vorgestellt und dann gibt es nur ein allgemeines Bandinfo, was jede* im www nachlesen kann? Diese Art der Bandvorstellung ist überflüssig. Die eigentlichen Highlights sind die Interviews mit Uwe Umbruch und das mit Jens und Alex. Was mir auch gut gefällt ist, dass bei kritischen Fragen noch mal nachgehakt wird und auch noch andere Betroffene „ins Boot geholt“ werden, um Vorurteile/Vorbehalte auszuräumen oder zu bestätigen. Die Band zur CD-Beilage (ZSA ZSA GABORS) wird auch interviewt, wobei die Aussagen zu den einzelnen Songs auch als Liner Notes im kleinen Booklet enthalten sind und so gesehen auch nicht unbedingt notwendig sind, nochmals – anders formuliert – abgedruckt zu werden. Insgesamt aber eine gute Mischung aus Unterhaltung, Biografien/Rückblenden und antifaschistischer Note.

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