Kolumnen


Kleider machen Leute

Neulich war ich wieder abends unterwegs zur Arbeit und fuhr mit der Bahn. An meiner Haltestation stieg ich aus und begegnete auf dem Weg zum Ausgang einen offensichtlich angetrunkenen Mann, der torkelnd auf mich zukam und mich mit glasigen Augen fragte:
"Weis du, wann der näschte Zuch zurück nach Delmenhorst fährt?"

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Licht ins Dunkle bringen!

Die Nähe zwischen Politik und Industrie ist größer als die zwischen Kirche und Staat.
Der frühere SPD-nahe Vize-Regierungssprecher Thomas Steg ist heute Cheflobbyist bei VW. Die Autobranche hat ihrerseits die Nähe der Politik gesucht. Sie hat nicht allein darauf vertraut, dass die Regierenden ein offenes Ohr haben. Die Hersteller haben gezielt in der Politik nach Persönlichkeiten gesucht, die sich als Fürsprecher eignen.

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Was ist geblieben vom G20-Gipfel?

Bilder, die um die Welt gingen: Ein winkender Präsident aus der Air Force One, ein winkender Demonstrant vom Hochhausgerüst, brennende Barrikaden und brennende Augen vom vielen Pfefferpray.
Merkel verspricht mehr Polizei, AfD-Politiker fordern, Plünderer zu erschießen. CDU-Politiker fordern, die "Rote Flora" dicht zu machen. Kaum oder wenig wurde über antikapitalistische, globalisierungskritische Inhalte berichtet.

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Die Außerirdischen sind da!

Sind wir ehrlich. Wir machen uns lustig und können nur noch auflachen, losprusten, wenn wir wieder mal Donald Trump im Fernsehen reden und gestikulieren sehen, seine Twitter_Einträge lesen oder zu hören bekommen. Es ist wie Kindergarten, wie Real_Satire, wie Puppentheater, wie die Vermutung, die Außerirdischen weilen schon längst unter uns und nutzen unseren Körper als Wirt, um Unruhe und Verwirrung zu stiften, Konflikte anzuzetteln, möglichst mit ernster Miene und infantilen Drohgebärden.

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Bundeswehr wegtreten

Der neuerliche Fall Franco A., der verdächtigt wird, einen rechtsterroristischen Anschlag geplant zu haben wirft derzeit viele Fragen auf, die bis tief in die Strukturen der Bundeswehr reichen. In dessen Kaserne im französischen Illkirch hatte das Jägerbataillon 291 einen Raum mit gemalten Wehrmachtssoldaten in Heldenposen ausgeschmückt und Kameradschaftsabende gefeiert.
Doch dieser "Skandal" ist keineswegs ein neues Phänomen innerhalb der Bundeswehr.

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