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Hambacher Forst

Aktivistencamp vom Hambacher Forst – Quelle: http://www.rundschau-online.de/25260326 ©2017
Aktivistencamp vom Hambacher Forst – Quelle: http://www.rundschau-online.de/25260326 ©2017

Kampf um den Hambacher Forst
 - Protest gegen Natur- und Umweltzerstörung

Seit Jahren campieren Umweltaktivisten im Hambacher Forst, um gegen die Rodungspläne des Energiekonzerns RWE zu protestieren.

Der Hambacher Forst(1), den mensch Mitteleuropas letzten „Urwald“ nennen könnte, wird für Europas größten Klimakiller – RWE - gerodet. Dafür werden ganze Dörfer und die Gesundheit von Menschen zerstört. Um all das zu verhindern, wurde der Wald seit dem 14. April 2012 von KohlegegnerInnen besetzt und im November von 600 PolizistInnen in vier Tagen geräumt. Seitdem gab es immer wieder Neubesetzungen am Rande des Hambacher Forstes auf einer Wiese. Der Wald wurde mehrmals besetzt und wieder geräumt. Seit Ende April 2014 läuft nun schon die vierte Waldbesetzung. Junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern leben in Baumhäusern, die bis zu knapp 25 Meter hoch in den Buchen und Eichen ragen. Neben dem Erhalt des Waldes geht es den BesetzerInnen um die Frage wie wir in Zukunft wirtschaften wollen, wenn wir nicht das Klima dieser Erde opfern wollen. Die AktivistInnen beteiligen sich zudem an anderen effektiven und direkten Aktionen(2).

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Nachhaltiger Aktivismus

Nachhaltig ist Aktivismus zum Einen dann, wenn sowohl die Außen-Wirkung von längerer Dauer ist und/oder weitere Veränderungen mit sich zieht. Zum Anderen ist Aktivismus nachhaltig, wenn er sich an den persönlichen Ressourcen der aktivistisch wirkenden Person orientiert, so dass diese von ihrem Tun profitiert und möglichst keinen Schaden nimmt. So können und werden Konzepte erarbeitet, mit denen die Überwindung gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten sowie eine stärkere Teilhabe aller Beteiligten an gesellschaftlichen Prozessen angestrebt wird und die den Anschluss an gesellschaftliche Diskurse suchen.
 Die zusammen handelnden Menschen treten als kollektive Akteure auf, die durch eine spezifische Form der Solidarität verbunden sind. Das heißt sie bestimmen Kriterien der Zusammengehörigkeit und gemeinsame Ziele. Die Akteure greifen auf Protestformen zurück, die sich jenseits der Kanäle institutionalisierter Politik abspielen. Gekennzeichnet ist der Protest von öffentlichen, kollektiven Handlungen nichtstaatlicher Träger, die Widerspruch oder Kritik zum Ausdruck bringen und mit der Formulierung eines gesellschaftlichen bzw. politischen Anliegens verknüpft sind. Protest ermöglicht defacto autonome Handlungsspielräume und bietet eine gemeinschaftliche politische Praxis.

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Die „neue“ deutsche Afrikapolitik

Bild: Afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer, August 2016. / CSDP EEAS (PD)
Bild: Afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer, August 2016. / CSDP EEAS (PD)

Afrika steht im Zentrum der deutschen G20-Präsidentschaft. Mit neuen Partnerschaften (Compacts with Africa) sollen die Investitionsbedingungen in ausgewählten afrikanischen Ländern verbessert und dadurch deutsche Unternehmen auf den Kontinent gelockt werden. Zudem hat Entwicklungsminister Gerhard Müller (CSU) vor Kurzem seinen Marshallplan mit Afrika vorgestellt. Müllers Plan geht über die Investitionsförderung hinaus. Er will auch „schädliche Exporte nach Afrika [stoppen], die aufkeimende Industrien zerstören“. Ebenso plant Müller, unlautere Finanzströme zu bekämpfen, die Afrika Milliardensummen kosten. Doch Müller fordert auch verstärkte Anstrengungen von Seiten der afrikanischen Partner. Er fordert „gute Regierungsführung“.

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Polizeigewalt in französischen Vorstädten

Bild: Banlieue in Saint-Denis, Seine-Saint-Denis (Paris). / KoS (PD)
Bild: Banlieue in Saint-Denis, Seine-Saint-Denis (Paris). / KoS (PD)
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Gier nach Pelz: So leiden die Tiere in Europa

– Die Zustände in europäischen Pelzfarmen sind schockierend.
– Die EU-Regeln erlauben eine Haltung, die von vielen Tierschützern kritisiert wird.
– Die Pelzindustrie wirbt mit "gutem" Pelz aus Europa – unsere Recherchen kommen zu einem ganz anderen Ergebnis.
– Viele Verbraucher geben an, dass der Tierschutz beim Kauf von Pelzprodukten für sie keine wichtige Rolle spielt.

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Ratte ist Versuchstier des Jahres 2017

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat die Ratte zum Versuchstier des Jahres 2017 ernannt. Der Kleinsäuger wird nach der Maus am zweithäufigsten in Tierversuchen eingesetzt. Gemeinsam mit dem diesjährigen Schirmherrn Prof. Dr. Franz Gruber macht der Verband auf das versteckte Leid der Tiere im Labor aufmerksam. Zudem informieren Menschen für Tierrechte über existierende und fehlende tierversuchsfreie Methoden und fordern Politik und Wissenschaftsgemeinschaft auf, endlich effektive Maßnahmen für den Ausstieg aus dem Tierversuch zu ergreifen.

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