Kolumnen


Was ist geblieben vom G20-Gipfel?

Bilder, die um die Welt gingen: Ein winkender Präsident aus der Air Force One, ein winkender Demonstrant vom Hochhausgerüst, brennende Barrikaden und brennende Augen vom vielen Pfefferpray.
Merkel verspricht mehr Polizei, AfD-Politiker fordern, Plünderer zu erschießen. CDU-Politiker fordern, die "Rote Flora" dicht zu machen. Kaum oder wenig wurde über antikapitalistische, globalisierungskritische Inhalte berichtet.

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Die Außerirdischen sind da!

Sind wir ehrlich. Wir machen uns lustig und können nur noch auflachen, losprusten, wenn wir wieder mal Donald Trump im Fernsehen reden und gestikulieren sehen, seine Twitter_Einträge lesen oder zu hören bekommen. Es ist wie Kindergarten, wie Real_Satire, wie Puppentheater, wie die Vermutung, die Außerirdischen weilen schon längst unter uns und nutzen unseren Körper als Wirt, um Unruhe und Verwirrung zu stiften, Konflikte anzuzetteln, möglichst mit ernster Miene und infantilen Drohgebärden.

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Bundeswehr wegtreten

Der neuerliche Fall Franco A., der verdächtigt wird, einen rechtsterroristischen Anschlag geplant zu haben wirft derzeit viele Fragen auf, die bis tief in die Strukturen der Bundeswehr reichen. In dessen Kaserne im französischen Illkirch hatte das Jägerbataillon 291 einen Raum mit gemalten Wehrmachtssoldaten in Heldenposen ausgeschmückt und Kameradschaftsabende gefeiert.
Doch dieser "Skandal" ist keineswegs ein neues Phänomen innerhalb der Bundeswehr.

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Wir müssen menschlich bleiben, auch im Angesicht der Unmenschlichkeit!

Es ist schon ein Kreuz mit der Menschlichkeit. Nicht nur, dass Tiere u.a. für Unterhaltung, Belustigung dressiert und öffentlich zur Schau gestellt werden werden und dafür immer wieder gequält/missbraucht werden, sondern auch im Umgang mit anderen Menschen Missbrauch, Diskriminierung, Ausgrenzung, Folter, Vergewaltigung Töten von staatlicher Seite legitimiert/geduldet wird.
Und was ist denjenigen, die diese Praktiken kritisieren, dagegen aufbegehren und aktiven Widerstand leisten?

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Verdächtige Körpersprache

Angela Merkel hat Donald Trump besucht. Mutti trifft The Donald. Was sich wie ein Familiendrama in mehren Akten anhört, in dem Peinlichkeiten und ungeschickte Umgangsformen vorprogrammiert sind, ist natürlich eine geplante Inszenierung, eine Show für die Medien, für die Öffentlichkeit. Doch Gesten und Mimiken lassen Rückschlüsse auf Emotionen zu. Gerade im nonverbalen Verhalten lässt sich gut erkennen ob wer wie in einer Situation traurig, unsicher, verärgert, enttäuscht ist. Verhaltensforscher wissen schon länger, dass unsere Körpersprache gesagte Inhalte überlagert, weil wir körpersprachliche Eigenheiten zuerst wahrnehmen.
Es haben sich bereits mehre Fachleute mit Trumps Körpersprache beschäftigt. Die Analyse fällt dabei selten schmeichelhaft aus, denn die meisten Beiträge machen sich über den 70-jährigen lustig. Kein Fingerzeig ist ungewollt, keine geballte Faust ein Zufall. Angela Merkels Raute, das royal-winkende Händchen der britischen Queen oder die Siegerpose von Gerhard Schröder sind Mittel, um dem Inhalt eine Form zu geben. Wer was erreichen will, sollte Gestik und Mimik einstudieren.

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