Kolumnen


Bundeswehr wegtreten

Der neuerliche Fall Franco A., der verdächtigt wird, einen rechtsterroristischen Anschlag geplant zu haben wirft derzeit viele Fragen auf, die bis tief in die Strukturen der Bundeswehr reichen. In dessen Kaserne im französischen Illkirch hatte das Jägerbataillon 291 einen Raum mit gemalten Wehrmachtssoldaten in Heldenposen ausgeschmückt und Kameradschaftsabende gefeiert.
Doch dieser "Skandal" ist keineswegs ein neues Phänomen innerhalb der Bundeswehr.

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Wir müssen menschlich bleiben, auch im Angesicht der Unmenschlichkeit!

Es ist schon ein Kreuz mit der Menschlichkeit. Nicht nur, dass Tiere u.a. für Unterhaltung, Belustigung dressiert und öffentlich zur Schau gestellt werden werden und dafür immer wieder gequält/missbraucht werden, sondern auch im Umgang mit anderen Menschen Missbrauch, Diskriminierung, Ausgrenzung, Folter, Vergewaltigung Töten von staatlicher Seite legitimiert/geduldet wird.
Und was ist denjenigen, die diese Praktiken kritisieren, dagegen aufbegehren und aktiven Widerstand leisten?

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Verdächtige Körpersprache

Angela Merkel hat Donald Trump besucht. Mutti trifft The Donald. Was sich wie ein Familiendrama in mehren Akten anhört, in dem Peinlichkeiten und ungeschickte Umgangsformen vorprogrammiert sind, ist natürlich eine geplante Inszenierung, eine Show für die Medien, für die Öffentlichkeit. Doch Gesten und Mimiken lassen Rückschlüsse auf Emotionen zu. Gerade im nonverbalen Verhalten lässt sich gut erkennen ob wer wie in einer Situation traurig, unsicher, verärgert, enttäuscht ist. Verhaltensforscher wissen schon länger, dass unsere Körpersprache gesagte Inhalte überlagert, weil wir körpersprachliche Eigenheiten zuerst wahrnehmen.
Es haben sich bereits mehre Fachleute mit Trumps Körpersprache beschäftigt. Die Analyse fällt dabei selten schmeichelhaft aus, denn die meisten Beiträge machen sich über den 70-jährigen lustig. Kein Fingerzeig ist ungewollt, keine geballte Faust ein Zufall. Angela Merkels Raute, das royal-winkende Händchen der britischen Queen oder die Siegerpose von Gerhard Schröder sind Mittel, um dem Inhalt eine Form zu geben. Wer was erreichen will, sollte Gestik und Mimik einstudieren.

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Arbeitswiderwille oder glückliche Aktivitätsmomente?

Hugh Grant hat seinen Alltag im Film "About a boy" in Zeiteinheiten eingeteilt, um die Einsamkeit und Langeweile zu kompensieren. Im Film hat Hugh Grant einen Hit komponiert und lebt seitdem von den Tantiemen, ähnlich wie WHAM, die 1984 mit "Last Christmas" einen bis heute - und besonders nach dem Tod von George Michael auch post mortem erfolgreichen - populären Evergreen komponiert haben.

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Die soziale Kältewelle

Ich komme gerade vom Gassigang wieder. Und verdammt, war das kalt, ja, nahezu sibirisch. Zumindest für mein Empfinden. Dabei waren es laut Temperaturanzeige gerade mal -1 Grad. Aber die Kälte kroch mir durch die Kleidung, ließ meine Gesichtszüge erstarren. "Was stelle ich mich eigentlich an", ging es mir durch den Kopf, als ich an all jene Menschen denken musste, die der Kälte über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind und die Nächte im Freien verbringen (müssen), warum auch immer. Ich hingegen kann ja froh sein, in absehbare Zeit wieder in die "warme Stube" zu kommen. Wir haben in unserem alten Heuerhaus sogar den Luxus, zwischen Fernwärme-Versorgung (Biogas), konventionelle Fernwärme und/oder Kaminofen zu wählen.

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