THE SIGOURNEY WEAVERS - Debüt-Album

Am 22. August veröffentlicht Rookie Records den ersten Longplayer von The Sigourney Weavers, „Blockbuster“. Eine beispielhafte musikalische Ausbildung gepaart mit einem unglaublichen Gespür für eingängige Melodien. „Wir alle teilen die Liebe zu großer Popmusik mit Referenz zum Powerpop“, so Leadsänger Robert Jansson. Und das hört man jedem der zwölf Songs von Anfang bis Ende an. „Blockbuster“ bildet einen wundervollen Mix aus hittigem Pop mit einer Prise Rock. An manchen Stellen fühlen wir uns an die schwedischen Caesers erinnert, an anderen könnte der Las Vegas-Sound von The Killers Inspirationsquelle gewesen sein. Zum Beispiel in „Passenger“ oder „Satellite“ finden wir diese balladenhafte Weite und wenn die Band uns wissen lässt: „I’m On A Mission“ paaren sich zur ungeheuren Dynamik härtere Gitarren und eine treibende Orgel. Gelegentlich unternehmen die Fünf Ausflüge ans Punk-Ufer und lassen ihre Sympathie für Ska erkennen, wie in „Revolver“. Und immer wieder weht uns so ein Hauch schwedischer Schwermut um die Ohren, der den Skandinaviern speziell dieser Region so ganz eigen ist. „Der Norden Schwedens ist bekannt für eine ihm eigene Art von Traurigkeit, die über allem liegt. Und wahrscheinlich hört man eben das in unserer Musik“, beschreibt die Band ihren Charakter. Und natürlich möchte man abschließend doch noch wissen, was es mit diesem Namen auf sich hat und warum die Band nicht beispielsweise The Meryl Streeps heißt. „Ehrlich gesagt haben wir darüber noch nie nachgedacht. The Sigourney Weavers hört sich einfach so richtig an, wenn du es aussprichst, oder etwa nicht? Aber wer weiß, vielleicht benennen wir uns in 20 Jahren um in The John Candys,“ so die logische Erklärung von (noch!) The Sigourney Weavers. Auch das soll uns Recht sein. Aber bis dahin tanzen wir uns die Füße zu „Blockbuster“ wund! Und in 14 Tagen kommen sie auf Deutschland-Tour (s.Konzertdaten).

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