I survived a Zombie Holocaust

I survived a Zombie Holocaust DVD
Mad Dimension GmbH
Inhalt: Das Glück scheint Wesley wohlgesonnen zu sein: Nach langer Suche hat er endlich einen Job beim Film erhalten - er darf als Assistent bei der Produktion eines neuen Zombiefilms mitarbeiten. Und als ob das nicht genug wäre, trifft er am Filmset auch noch auf Susan, dem Mädchen seiner Träume. Nichts scheint Wesleys Glück trüben zu können, wäre da nicht jene Zombie-Epidemie, der immer wie mehr Mitglieder der Filmcrew zum Opfer fallen. Bevor Wesley sich versieht, wird er zum unfreiwilligen Helden in einer blutig-komischen Schlachterei.

Gesamteindruck:

Selten habe ich derart schlecht geschminkte langsame Zombies durch die Gegend torkeln sehen. Immerhin ist der krude Mix aus Liebesfilm, Kannibalismus und Komödie unterhaltsam genug, um den grotesken Plot einigermaßen etwas abzugewinnen. Das ist vor allem der Figur des Anti-Helden geschuldet, die tragisch-komische Passagen parat hält, dabei bewusst überzeichnend dargestellt wird, die in jedes Fettnäpfchen tretend zunächst für die Crewmitglieder am Set einige Lacher bietet. Dann aber eine unglaubliche Entwicklung vom Trottel zum Helden durchlebt, der in seiner großen Liebe am Set, Susan, eine Verbündete findet, die er beschützen kann, und gleichzeitig in nahezu jeder beklemmenden Situation einen Ausweg findet, wie den Untoten beizukommen ist. Dabei gibt es durchaus Querverweise zu Jackson's Frühwerken, die hier gnadenlos als Referenz für Splatter und Humor herhalten müssen (etwa dann, wenn Wesley mit dem elektrischen Rührgerät versucht, einen Zombie ins Jenseits zu befördern und das Kabel aus der Steckdose rausspringt. Die Splatterszenen sind gut dosiert, dann aber heftig übertrieben blutig. Der Film unterhält mit derber Situationskomik, gespickt mit einer großen Portion Selbstironie und völlig überspitzten Figuren, die ihrerseits karrieregeil, spleenig, narzisstisch oder hormongesteuert sind.

Wesley räumt auf
Wesley räumt auf
Harley Neville (Wesley) und Regisseur Guy Pigden kennen sich seit der High School-Zeit
Harley Neville (Wesley) und Regisseur Guy Pigden kennen sich seit der High School-Zeit

Splatter und Fun funktionierte zuletzt sehr gut im Film Tucker Dale vs. Evil. I survived a Zombie Holocaust hat viel mit den kultigen Trash-Filmen aus der TROMA-Schmiede gemein und hat auch eine Messsage parat: Glaube fest an dich und dein Talent, dann bekommst du im Leben auch was geschenkt.

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