SMILE AND BURN veröffentlichen neues Album

SMILE AND BURN
SMILE AND BURN

In gut einem Monat veröffentlichen die Berliner SMILE AND BURN ihr neues Album „Get Better Get Worse“ (VÖ 03.02.2017, Uncle M Music).

 SMILE AND BURN sind das klassische Beispiel von „sich hochspielen“: 8 Jahre, nunmehr 4 Alben und 269 Konzerte, immer ein paar zahlende Besucher mehr, nie zu sehr kompromittieren lassen und wenn es sein muss, auch mal den Umweg gehen. Wenn man sie fragt, wer auf die Ideen für ihre Videos kommt, die im Internet Kultstatus besitzen, wer ihnen 2015 die Touren nach Japan und England organisiert hat oder wer auf ihren Social Media Plattformen einen Gassenhauer nach dem andere raushaut, ist die Antwort immer die gleiche: „Na wir selbst, wer sonst?!“

Smile and Burn - Get better, get worse
Smile and Burn - Get better, get worse

Sorgten ihre beiden Erstlingswerke „Flight Attempt Of The Kiwi“(2010) und „We Didn`t Even Fight Yet“ (2012) für erste Jubelrufe in der deutschen Punkrock-Szene, so katapultierte sie spätestens „Action Action“ 2014 auf den Radar auch größerer Medien. Bei einer derartigen Dichte an hittigen Songs, einer unverwechselbaren Berlinerischen Rotzigkeit und workout-artigen Live-Show war es nur eine Frage der Zeit, bis sich der einzigartige Ruf der Band herumsprechen würde. Es folgen Festivalauftritte vom Deichbrand bis Pfingst Open Air sowie die Einladung, die Donots im Rahmen ihrer Karacho-Tour zu begleiten. Auch im Winter 2016/2017 werden Smile And Burn nicht stiller - wer die Band sucht, findet sie wie schon in den vergangenen Jahren zumeist am Rasthof Michendorf. Immer auf dem Sprung.

Für das neue, nunmehr 4. Album setzte man sich zusammen mit Produzent Philipp Koch den einprägsamen Satz ihres Bookers Alex Merkes (Chimperator Live) zur Maxime: „Ihr seid nicht perfekt auf der Bühne, aber ihr tretet einfach derbe durch den Tisch.“ Rohe, ungezügelte Live-Performance, ohne Absprache oder Choreo und mit zwei Händen voller Wut das Parkett betreten, das sollte auf Vinyl gepresst werden. So klingt „Get Better Get Worse“ roher, aber gleichzeitig organischer und vielschichtiger als die Platten zuvor. Aus der Vielzahl der mitreißenden Songs sticht die erste Single „Good Enough“ besonders heraus, beweist der Track doch, dass die Band bei aller Rotzigkeit auch die poppige Geste beherrscht – frei von Klischees. Der Song ist eine emotionale Introspektion, die sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten beschäftigt: Der fehlende Erfolg, das Verfehlen der Ziele, der Fehler im System. Am Ende bleibt allerdings das halb hoffnungsvolle, halb verzweifelte Einreden: „I am fine for now“.

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