MDK - (MEKANIK DESTRÜKTIW KOMANDÖH) „manifestation“

MDK - Manifestation
MDK - Manifestation

Destiny bringt mit manifestation das erste MDK (Mekanik Destrüktiw Komandöh) Album seit ca. 34 Jahren raus.

MDK
MDK

1978 wurde MDK von Edgar Domin und Volker Hauptvogel in West-Berlin gegründet. Ganz im Zeichen der Zeit verstand sich MDK als "Proletarische Band". MDK spielte sich die Finger wund und wurde 1981zusammen mit den "Einstürzenden Neubauten" auf der berühmten "Berliner Krankheit Tour" auch bundesweit bekannt.
 Auf die EPOK I (Der Weg zum Frieden) folgten in der EPOK II (Kriegserklärung an die Dummheit) weitere diverse Tonträger, europaweite Auftritte, Filme und 1983 dann - als erste Berliner Band seit langem - eine ausgedehnte USA-Tour.
1984 brach die Band auseinander.
Nachdem bis auf den Ursaxophonisten alle Bandmitglieder verstorben waren, erkannte Volker Hauptvogel 2015 die Notwendigkeit, MDK erneut ins Rampenlicht zu rufen.
 EPOK III musste folgen, die manifestation.

MDK - früher
MDK - früher

Von Anfang an dabei: Gerd Rudschuck, der schon in frühen Tagen mit seiner Gitarre Impulse gesetzt hatte. Die Resonanz war gewaltig. Rudschuck und Hauptvogel war klar, dass die Grundidee des MDK, nur als Kollektiv zu einem neuen Klangerlebnis aufsteigen zu können, sich erneut als richtig erweisen sollte. Nach nur einer Umbesetzung war 2016 mit den unten aufgeführten Bandmitgliedern die Besetzung perfekt.
 Die Musiker verfügen über das nötige Fachwissen und ausreichend musikalische Intelligenz, die zeitgenössischen Texte, dargeboten in Form einer Performance, umzusetzen, sowie Freiheit und Dramatik darin ein hörbares Gesicht zu geben.
 Alte Weggefährten wurden zur Umsetzung ins Boot geholt, alte Freundschaften bewährten sich. MDK entschied sich, nicht in Berlin aufzunehmen. Kriete, Beck, Rudschuck und Hauptvogel waren ursprünglich an der Nordsee groß geworden, und man wollte Abstand vom Gewohnten, brauchte frischen Wind.
 In Rudschucks Wohnort Hamburg verfügte Axel Dill, Ur-Mitglied von "Abwärts", nicht nur über Studioerfahrung und technisches Aufnahmeequipment an Bord, sein Studio BuildingSite bot auch die gewisse, notwendige Atmosphäre, in der großes entstehen kann. Jon Caffery, der sich die ersten Sporen bei "Pink Floyd" verdient hatte, dann bei den "Sex Pistols" mitmischte und auch bei "Trio" sowie den "Toten Hosen", transformierte MDKs manifestation in Form eines Konzeptalbums. Etwas besseres hätte MDK nicht passieren können. So präsentiert MDK in der EPOK III mit manifestation eine deutsche Band, wie es sie vielleicht alle 30 Jahre nur einmal gibt. Wie Hauptvogel grinsend und passend kommentiert:
IN THE GREAT TRADITION OF SHOW-BUSINESS - THE SHOW MUST GO ON!
Dies wird auf manifestation eingefangen und deutlich. Ein echter Studiotreffer, auf dem die Songs in nur fünf Tagen eingespielt wurden.
Letztendlich bleibt zu bemerken, dass ein MDK-Live-Konzert immer ein Ereignis ist! Es besteht aus purer und positiver Energie. Immer gut für eine Explosion. Und wenn es die der Stille ist.
COME-LISTEN-FEEL! Um es einmal auf englisch zu sagen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Thomas Pargmann (Mittwoch, 05 Juli 2017 11:41)

    Hallo,

    die Band mit dem Videoclip ist aber NICHT das Mekanik Destrüktiw Komandöh aus Berlin, das ist eine Band aus den Niederlanden, hat damit rein gar nichts zu tun. Solltet ihr mal korrigieren. Viele Grüße aus Berlin...Thomas (Mauerstadtmusik)