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THE GET UP KIDS - Better This Way

THE GET UP KIDS
THE GET UP KIDS

Die Emo-Rock-Legenden The Get Up Kids aus Kansas City präsentieren heute mit "Better This Way" den zweiten Track aus ihrer neuen EP "Kicker" - der ersten Veröffentlichung seit sieben Jahren - die am 08. Juni auf Big Scary Monsters in Europa erscheint.

Jim Suptic, der auf "Better This Way" singt und den Song geschrieben hat, sagt, der Song „handelt davon, eine Wahl zu treffen. Eine Wahl, von der Du zu dem Zeitpunkt noch glaubst, sie sei richtig und sich erst im Nachhinein herausstellt, dass es die falsche war. Jede Entscheidung hat Konsequenzen - gute und schlechte. Das beste was passieren kann, ist, dass wir nicht mit den negativen Konsequenzen Leben müssen. Beziehungen können schwierig sein und man muss an ihnen arbeiten. Das gilt für (Ehe)paare, Freude und Familie. Ich denke, der Song strahlt Hoffnung aus, doch einige werden das nicht so sehen. Ein Glas, das bis zur Hälfte gefüllt ist, ist halt auch immer halb voll und halb leer. Doch manchmal ist es einfach schön, wenn man überhaupt etwas zu trinken hat.“

Regisseur Shawn Brackbill spricht im The FADER-Interview über die Inspiration des Videos: „Wir wollten ein Video drehen, in dem irgendwie ein Kickertisch vorkommt, als Anspielung auf das Artwork der "Kicker" EP. Der Song bringt uns zurück in die Hochzeit des klassischen The Get Up Kids-Sounds und auch im Video sollte ein Gefühl von Nostalgie mitschwingen. Ich hab mich also durch ein paar Ideen gewühlt, von denen die meisten aus den 80ern und 90ern stammten.“

BIOGRAFIE:

The Get Up Kids sind in der Öffentlichkeit groß geworden. Gründet 1995 in Kansas City, hat sich die Band im Laufe der Jahre als eine Gruppe von Musikern etabliert, die sich nie einem Trend gebeugt und nie mit Oberflächlichkeit begnügt hat, um somit etwas zu erschaffen, dass die Zeit überdauert. Ihre im Juni erscheinende EP “Kicker“ - ihr Debüt auf Polyvinyl Record Co. (USA) und Big Scary Monsters (Europa) - ist die neuste Ergänzung ihres Katalogs aus einflussreichen EPs (so wie die 97er Woodson und 99er Red Letter Day EP), sowie ihr erstes musikalisches Lebenszeichen in sieben Jahren, seit der Veröffentlichung ihres 2011er Albums “There Are Rules“.

Seitdem ist es jedoch etwas ruhiger um die Band geworden, deren Mitglieder mittlerweile ein ziemlich erwachsenes Leben führen und nur noch dann auf Tour gehen, wenn es ihr privater Terminkalender zulässt. Matt, Rob und Jim sind damit beschäftig Kinder großzuziehen, James ist weggezogen, Ryan ist wieder zurückgezogen und hat eine Firma gegründet, Jim hat seinen Abschluss in Geologie nachgeholt, Matt ist einem lokalen Fußballclub beigetreten, Rob hat einen Stromschlag auf der Bühne bekommen und alle haben so ihre Probleme mit Social Media.

The Get Up Kids waren allesamt Anfang 20, als sie gemeinsam ihre ersten Songs schrieben. Mittlerweile sind alle über 40 und haben mit "Kicker" eine recht erwachsene EP geschrieben, der man die Erfahrenheit von Matt Pryor (Gitarre/Gesang), Jim Suptic (Gitarre/Gesang), Rob Pope (Bass), Ryan Pope (Drums) und James Dewees (Keys) auch anhört. In all den Jahren haben sie sich nie gescheut etwas Neues auszuprobieren, doch diese Songs hier - die sie im Laufe des letzten Jahres im Fire and Ice Studio in Baldwin, Kansas aufgenommen haben - schließen den Kreis zum ersten Album und präsentiert eine Band, die musikalisch zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist. Mit dem lärmenden Opener "Maybe" finden The Get Up Kids auf spektakuläre Art und Weise zur alten Stärke zurück und überzeugen mit dem bekannten Sound aus fuzzigen Gitarren, hymnischen Keyboards und Pryors charakteristischem Gesang, der in "Maybe" ein paar Lebensweisheiten rauslässt und über die Dynamiken einer Beziehung singt.

Pryor blickt zurück: „Die meisten Songs, die in den ersten Jahren entstanden sind, waren aus der Sicht junger Menschen und deren Beziehungen geschrieben. Es ist wahrscheinlich ein Teil unseres Lebens, den wir jetzt immer noch durchleben.“ Diese Zweiteilung aus „aus der Vergangenheit lernen“ und „in die Zukunft blicken“ liegt im Kern von "Kicker" und präsentiert eine Band, die ihren unverkennbaren Sound beibehält, während sie nicht davor zurückschreckt, ihren aktuellen Lebensbedingungen anzupassen.

Der Name der EP ist eine Referenz an ihre gemeinsame Tischfußball-Leidenschaft - die ihren Ursprung auf der allerersten Europatour fand und der im Proberaum immer noch regelmäßig nachgegangen wird ist aber zeitgleich auch das übergreifende Konzept der vier Songs. „Man schaut immer mit der rosa-roten Brille in die Vergangenheit und dann erinnere ich mich wieder daran, dass wir als Band oft ins Schwanken gekommen sind und wir zum Beispiel unsere private CD-Sammlung verkaufen mussten, um die Miete rechtzeitig zu zahlen und das hat damals wirklich extrem genervt. Doch letztendlich war es eine unglaublich tolle Zeit, in der wir unendlich viel Spaß hatten. Es gab damals einfach keinen Druck oder so,“ erklärt Jim Suptic. "Kicker" behält genau diesen sorglosen Idealismus und fängt die frische Dringlichkeit ihrer so verehrten frühen Alben perfekt ein, während beim Hören schnell klar wird, das ihre Reise und ihr Talent sich immer weiter entfaltet. Ja, The Get Up Kids sind vielleicht erwachsen geworden, doch keineswegs verbittert oder abgestumpft.

The Get Up Kids sind Matt Pryor (Gitarre/Gesang), Jim Suptic (Gitarre/Gesang), Rob Pope (Bass), Ryan Pope (Drums) und James Dewees (Keys)

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