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FURY "Vacation"

Fury
Fury

FURY veröffentlichen heute mit "Vacation" den zweiten Song aus ihrem neuen Album "Failed Entertainment", das am 03. Mai auf Run For Cover Records in Deutschland erscheint.

Das Video zum Song feierte gestern Abend Premiere auf Consequence on Sound. In "Vacation" verweist Frontmann Jeremy Stith auf Harry Dean Stantons Diskussion über "Vorherbestimmung, die Fähigkeiten eines jeden Menschen und dessen Platz in dieser Welt" erklärt Stith.

"Es geht darum, wie wir das tun werden, was wir tun. Und die Auswirkungen werden so sein, wie sie sein werden und obwohl wir im Großen und Ganzen so viele Auswahlmöglichkeiten haben, ist die Realität doch genau wie diese Erde, denn Menschen waren einst nicht auf diesem Planeten, gerade sind wir es, werden es aber irgendwann nicht mehr sein. "Vacation" handelt von Trauer und von den Dingen, die damit einhergehen - die Ablehnung, der Zorn und die Verhandlungen in Situationen, in denen wir mal wieder zu kurz kommen. Wir können nur hoffen, dass wir irgendwann akzeptieren, dass wir nichts sind und die Liebe alles ist."

Failed Entertainment
Failed Entertainment

Auf "Failed Entertainment" dokumentiert die Band sowohl persönliche Erlebnisse sowie ihre kreative Arbeit, seit der Veröffentlichung von "Paramount"; eine Zeit, die von ebenso vielen Schwierigkeiten wie Erfolgen geprägt war. Stith erklärt: "Ich habe mich in den letzten zwei Jahren öfters gefragt ”Warum habe ich das getan?" und ”Warum mache ich das eigentlich immer noch?“ als in meinem restlichen Leben zusammen." Diese ewigen, existenziellen Fragen bilden die thematische Grundlage der neuen Songs, die an den oberflächlichen Bedenken hinsichtlich Status und Popularität - etwas, das viele Musiker beschäftigt - vorbeisehen und sich stattdessen auf die unvermeidlichen Probleme des Lebens und die Art und Weise, wie sie durch die banalen Realitäten des Kunstschaffens noch verstärkt werden können, fokussieren - die Isolation auf Tour, der Druck und die Erwartung, diese universelle Angst irgendwie in nette, eingängige Songs zu verpacken, die einfache Lektionen vermitteln.

Die Vorstellung, dass die menschliche Erfahrung etwas ist, das verstanden und benannt werden kann, ist entweder das offensichtlichste der Welt oder überhaupt gar nicht greifbar Doch für Stiths Ziel war es, jeden letzten Tropfen Menschheit auf diese Platte zu pressen. Und genau hier liegt der Erfolg und Misserfolg des Entertainments. "Ich werde nie in der Lage sein, jeden einzelnen Gedanken und jedes Gefühl aus mir herauszubekommen," sagt Stith, "Failed Entertainment."

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