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Sea-Watch 3 auf dem Weg in die SAR-Zone

Foto: Nick Jaussi - Sea-Watch e.V.
Foto: Nick Jaussi - Sea-Watch e.V.

Sea-Watch 3 ist nach dem positiven Gerichtsurteil der vergangenen Woche wieder einsatzbereit.

Am Freitag kamen die letzten Crew-Mitglieder an, tags drauf ging es schon los. Das Schiff ist auf dem Weg in die Such- und Rettungszone vor der nordafrikanischen Küste, wo es den dramatischen Nachrichten der letzten Tage und Stunden zufolge auch dringend gebraucht wird.

Foto: Moonbird-Crew - Sea-Watch e.V.
Foto: Moonbird-Crew - Sea-Watch e.V.

Am Freitag kamen die letzten Crew-Mitglieder an, tags drauf ging es schon los. Das Schiff ist auf dem Weg in die Such- und Rettungszone vor der nordafrikanischen Küste, wo es den dramatischen Nachrichten der letzten Tage und Stunden zufolge auch dringend gebraucht wird.
Die Lage in der SAR-Zone ist angespannt wie lange nicht mehr. Am Freitag retteten Freiwillige der Partnerorganisation Mediterranea mit der Mare Jonio 29 Menschen vor dem Ertrinken. Am gleichen Tag nahm ein italienisches Marineschiff über 40 Schiffbrüchtige an Bord. Vor der tunesischen Küsten ertranken zeitgleich etwa 60 bis 70 Opfer eines Bootsunglücks, wie das Rote Kreuz berichtete. Die sogenannte libysche Küstenwache führt offenbar keine SAR-Einsätze mehr durch, sondern beteiligt sich Medienberichten zufolge an den Kämpfen im Land. Ein weiteres Indiz dafür ist auch die Rettung von 35 Menschen durch die maltesische Marine am Samstag. Die Crew des Moonbird-Flugzeugs zählte sieben seeunglaugliche Schlauchbote auf dem Wasser!

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