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LIONHEART - Valley Of Death

LIONHEART
LIONHEART

Mit „Valley of Death“ laden Lionheart zu ihrem Trip durch das Tal des Todes ein. Wie schon andere, kalifornische Pioniere des Crossovers (Stichwort: Suicidal Tendencies) sprengt die Band auf diesem Trip Genregrenzen.

Dabei trifft metallisch angehauchter Hardcore, mit groovigen Beats zusammen die signifikant für Lionhearts West-Coast-Heimat sind. Gewohnt kompromisslos geht die Band direkt aufs Ganze, schert sich wenig darum ob sie mit ihrer maskulinen Außendarstellung aneckt und setzt mit “Valley Of Death” für sich selbst neue Maßstäbe in Sachen Härte und düsterer Texte.

LIONHEART - Valley Of Death
LIONHEART - Valley Of Death

„Valley Of Death“, das siebte Studioalbum von Lionheart, reiht sich nahtlos in eine brachiale Diskografie ein, welche 2007 mit  „The Will To Survive“ ihren Anfang nahm. Als unbeschriebenes Blatt stürmte die Band um Sänger Rob Watson die Szene und erspielte sich, mit einer Energie die ihresgleichen sucht, schnell einen Namen. Inspiriert durch Bands der amerikanischen Ostküste wie Blood For Blood, Hatebreed und Madball bedienten sich Lionheart Riffs die in der Tradition des Metal stehen und kombinierten diese mit Westküsten typischen Sound. Kurze Zeit später folgten mit „Built On Struggle“ (2010) und „Undisputed’ (2012) zwei weitere Alben, welche von pausenlosen Touren begleitet wurden, bevor sich die Band zu einer kleinen Pause entschied. Gestärkt von der kurzen Unterbrechung kehrten die Kalifornier 2014 mit ihrem monumentalen Werk „Welcome To The West Coast“ authentischer und erfolgreicher den je zurück. Das Album, welches sowohl in den iTunes Metal als auch in den GooglePlay Metal Charts auf Platz 1 debütierte, definierte den Namen Lionheart in der Musikszene noch einmal völlig neu und legte den Grundstein für das 2016er Album „Love Don't Live Here“. Der Titel des Werkes, welcher als eine Anspielung auf einen klassischen R&B / Motown-Song mit gleichem Namen zu sehen ist, zeigte, wie musikalische Grenzen überschritten wurden. Statt sich dem typischen Hardcore-Formenbau anzupassen fand die Band neue, musikalische Wege und überzeugte mit ihrem bitteren und unnachgiebigen lyrischen Inhalt.

Jetzt, zwei Jahre und unzählige Konzerte rund um den Globus später, kehren Lionheart mit ihrem neuen Album "Valley Of Death" zurück. Ohne ihre Wurzeln außer Acht zu lassen beweist die Band wie weit man den Hardcore-Kosmos doch ausdehnen kann und ergründen neue, musikalische Weg. So kombinieren sie wie gewohnt East- und West-Coast-Klänge und paaren diese mit deutlich härteren Riffs. Aufgenommen mit Cody Fuentes, welcher sich als Produzent von Deathcore Bands wie Spite oder Anhedonia einen Namen machte, bildet „Valley Of Death“ das wohl härteste Album in der Diskografie von Lionheart.

LIONHEART „Valley Of Death European Tour 2019“

08.11. DE - Hamburg - Grünspan
12.11. CH - Zürich - Dynamo
13.11. DE  - Karlsruhe - Substage
14.11. DE - Berlin - Galaxy
15.11. DE - München - Backstage Werk
16.11. DE - Köln - Palladium *
17.11. DE - Hannover - Faust
20.11. AT - Wien - Flex
21.11. DE - Nürnberg - Z Bau
22.11. DE - Wiesbaden - Schlachthof
23.11. DE - Leipzig - Haus Auensee *
* Lionheart only w/ Stick To Your Guns

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