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SILVERSTEIN - A Beautiful Place To Drown

SILVERSTEIN
SILVERSTEIN

Die Erfolge und Schmerzen der Vergangenheit im Rücken und eine klare Vision für die Zukunft: "A Beautiful Place To Drown" zeigt die Emocore-Veteranen Silverstein auf der Höhe der Zeit mit einem ihrer besten Alben aller Zeiten.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Band unermüdlich bemüht, die beste Version für sich und ihre Fans zu werden. Diese Entschlossenheit hat das in Ontario ansässigen Quintett von seinen Underground-Roots zu einer der weltweit einflussreichsten Bands ihrer Szene geführt, die mehr als 2000 Shows über den ganzen Globus vertelt gespielt, über eine Million Platten verkauft und sich gerade in Deutschland zu einer wahren Alternative-Macht entwickelt hat.

SILVERSTEIN - A Beautiful Place To Drown
SILVERSTEIN - A Beautiful Place To Drown

Jetzt feiern Silverstein ihr 20-jähriges Jubiläum mit der Veröffentlichung ihres neunten Albums, dem Debüt auf ihrem neuen Label UNFD und einer Tour, die die Band und ihre ganze Community zelebriert.

Während viele Bands ihr 20-jähriges Jubiläum zum Anlass nehmen würden, sich auf den Lorbeeren der Nostalgie auszuruhen, sehen Silverstein (Shane Told (voc), Paul Marc Rousseau und Josh Bradford (git), Billy Hamilton (bass) und Paul Koehler (dr)) den Meilenstein als eine Zeit, in der sie schätzen, wie weit sie gekommen sind, und gleichzeitig all die Jahre der Erfahrung in etwas Neues kanalisieren. Rousseau erklärt: "Für mich ist der beste Weg, das Jubiläum zu ehren, das zu tun, was uns so weit gebracht hat. Abenteuerlustig zu sein war schon immer ein Teil dessen, was die Band ausmacht - wir konzentrieren uns darauf, uns vorwärts zu bewegen." Nach Festival-Auftritten bei Rock am Ring, Groezrock, Vainstream oder dem Open Flair und unzähliger, erfolgreicher Headliner-Touren tragen die für Februar angekündigten fünf ausgewählten Deutschland-Shows ihrer Jubiläums-Tournee in den Metropolen München, Frankfurt, Berlin, Hamburg und Köln dieser riesigen Anhängerschaft hierzulande Rechnung. Als Support werden die Emo-Shootingstars Hawthorne Heights die Band begleiten.

Auf "A Beautiful Place To Drown" findet die Band eine geschickte Balance zwischen ihrem Kern-Sound - eine intensive, dynamische Mischung aus Melodie und Aggression, verwurzelt in der Energie des Hardcore-Punk und der unerschrockenen Ernsthaftigkeit des Emo - sowie ihrem natürlichen Wachstum als Songwriter und sich entwickelnden Inspirationen. "Wir haben so viele Fans, die von Anfang an dabei waren und mit uns aufgewachsen sind, aber gleichzeitig haben wir neue Leute, die mit jedem Album an Bord kommen", erläutert Told. "Wir versuchen also wirklich, einen Weg zu finden, um die Leute, die von Anfang an dabei waren, zufrieden zu stellen und gleichzeitig einen modernen Aspekt unserer Arbeit zu behalten." Geschmiedet in ihrer Langlebigkeit, ermöglicht das Vertrauen innerhalb der Band, diese Art von sorgfältiger Songwriting-Alchemie zu finden. "Jeder hat sich seine Rolle erarbeitet", sagt Koehler. "Und wir vertrauen einander in diesen Rollen." Rousseau, das "neueste" Mitglied von Silverstein (nachdem er 2012 nach vier Jahren als Gitarrentechniker der Band beigetreten war), fand seine Aufgaben als Songwriter und seinen Enthusiasmus, die Band in neues Terrain zu treiben, immer größer. "Das einzige klare Ziel, das ich habe, wenn ich anfange zu schreiben, ist, mich nicht zu wiederholen", sagt er. "So weit in unserer Karriere fühlte ich eine Menge Freiheit, weil wir bereits diesen großen Backkatalog haben."
Zwischen Post-Hardcore, Emo und Alternative erfüllt "A Beautiful Place To Drown" dieses Potential, indem es die etablierten Stärken der Band nahtlos mit einer gewagten Ambition an Komposition und Produktion in Einklang bringt. Aufgenommen mit dem Produzenten Sam Guaiana, vermischen sich auf den zwölf Tracks des Albums zeitgenössische, lebendige Klangwelten mit überlebensgroßen Wänden aus verzerrten Gitarren und pulsierenden Drums, um einen Sound zu schaffen, der erstaunlich kohärent und dabei immer unbestreitbar Silverstein ist. "Als wir die Band gründeten, hatten wir eine Menge Regeln für uns selbst. Wenn man aber erst einmal loslässt, merkt man, dass es so viele Ideen gibt, die man gerne ausprobieren würde", sagt Told. "Aber wir haben das Songwriting immer in den Vordergrund gestellt. Wenn es auf einen tollen Song hinausläuft, ist es egal, aus welcher Ära er stammt oder welche Produktion er hat."

Die Eröffnungssalve von "Bad Habits" und "Burn It Down" verschwendet keine Zeit mit dem berühmt-berüchtigten, unbändigen Silverstein-Drive, aber innerhalb der explosiven Riffs und der treibenden Rhythmussektion gibt es ein Element starker Pop-Songkraft – gestochen scharfe Melodien, die jeden hymnischen Refrain umso wirkungsvoller machen. Die Songs stellen auch sofort lyrischen Motive des Albums vor: eine Erkundung des mentalen Zwanges, der in einer Welt, die mit den persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des modernen Lebens zu kämpfen hat, immer unausweichlicher zu werden scheint. Rousseau erklärt: "Überall, wohin man schaut, haben die Menschen mit diesen kontrollierenden, unsichtbaren Kräften wie Anxiety und Depression zu tun. Es können gar erstickende Erscheinungen sein." Told fügt hinzu: "Alles, was in der Welt passiert, kann sich direkt auf deinen Geisteszustand auswirken, und dieser Kampf ist so offensichtlich und greifbar, dass er seinen Weg in die Songs gefunden hat." Songs wie "Shape Shift" und "September 14th" setzen sich mit der Ohnmacht gegenüber denen auseinander, die Machtpositionen missbrauchen, während "Infinite" und "Madness" den Tribut von psychischen Erkrankungen und die Teufelskreise, die sie verschlimmern können, thematisieren.

Die genannten Songs stellen zwei der zahlreichen Gastauftritte des Albums dar, und während Beiträge anderer Künstler in Silversteins Diskographie eine lange Tradition haben, scheinen die Features auf "A Beautiful Place To Drown" besonders repräsentativ für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Band zu stehen. Alte (Underoath's Aaron Gillespie, Beartooth's Caleb Shomo und Simple Plan's Pierre Bouvier) und neue Freunde (Interval's Aaron Marshall und Princess Nokia) geben Auftritte, die sich einerseits wie eine Feier des stilprägenden Impacts der Band anfühlen, andererseits ihre Fähigkeit zeigen, Zuhörer aus allen Musikwelten zu gewinnen. "Ich denke, die Leute interessieren sich weniger für Labels und Genres als je zuvor", stellt Told fest. "Wir waren immer damit einverstanden, dass Emo so viele verschiedene Dinge bedeuten kann, und von Anfang an wollten wir, dass unsere Band die Genres verbiegt und dehnt."

Diese Bereitschaft, ihren eigenen Weg zu gehen, war ein wesentlicher Bestandteil der letzten 20 Jahre von Silverstein. "A Beautiful Place To Drown" beweist einmal mehr, dass der einzigartige Kompass der Band die Wahrheit sagt. "Ich denke, wir mussten uns schon immer etwas beweisen", so Koehler. "Wenn du das verlierst, packst du ein. Aber wir haben immer Ziele, Dinge, die wir erreichen und verbessern wollen." Told lacht: "Ich weiß nicht, wie andere Gruppen arbeiten, aber ich bin immer noch in meiner Highschool-Band!" Aber beim betrachten von allem, was sie erreicht haben und was noch kommen wird, schließt er sich Koehlers Gefühl an: "Es ist heutzutage schwieriger, den Erfolg zu messen, aber wir machen immer noch das, was wir für unsere beste Musik halten. Es ist schön zu wissen, dass wir überlebt haben, und wir haben es auf eine Art und Weise getan, die sich richtig anfühlt."
"A Beautiful Place To Drown" erscheint am 6. März 2020 über UNFD. Im Februar geht die Band zusammen mit Hawthorne Heights auf ihre "20 Years Anniversary Tour".

SILVERSTEIN LIVE 2020: 20 Year Anniversary Tour

11.02.2020 München – Backstage
12.02.2020 Frankfurt – Batschkapp
13.02.2020 Berlin – SO36 AUSVERKAUFT
14.02.2020 Hamburg – Markthalle AUSVERKAUFT
15.02.2020 Köln – Carlswerk Victoria AUSVERKAUFT

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