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50s Haircuts, 80s Movies, 90s Punk. THE SEWER RATS mit neuem Album!

THE SEWER RATS
THE SEWER RATS

In den letzten zwei Jahren haben die Pop-Punk Globetrotter THE SEWER RATS aus Köln mit ihrem 90er Jahre Fatwreck-Lookout beeinflussten Sound weltweit über 100 Auftritte gespielt und dabei mit sonnigen Hymnen über Skateboards und Roadtrips so richtig Bock auf den nächsten Sommer gemacht.

Neben einer ausgedehnten Euro- und Ostküstentour mit den New Yorkern THE JUKEBOX ROMANTICS sowie Support Shows für THE QUEERS, TIGER ARMY und LILLINGTONS eröffneten die Kölner Jungs unter anderem schon für die BROILERS und spielten bei der Creme de la Creme der internationalen Pop-Punk-Festivals. Nun steht das neue Album „Magic Summer“ in den Startlöchern, die erste Single „Rejuvenate“ (inklusive Video) - eine Liebeserklärung an Skateboarding und Freundschaft und alles, was wir damals zwischen erster Punk-Show und Skatepark erlebt haben - ist draußen. Die Releaseparty im Kölner Sonic-Ballroom ist bereits ausverkauft. 

Aufgenommen wurde das Album unter der italienischen Sommersonne in Europas Pop-Punk Studio No. 1, dem TUP Studio (THE MANGES, CJ RAMONE, THE PEAWEES) in Norditalien. Den letzten Schliff bekam die Platte in den heiligen Hallen von Bill Stevensons BLASTING ROOM, wo sich schon Szeneikonen wie NOFX, TEENAGE BOTTLEROCKET, LILLINGTONS und PROPAGANDHI verewigt haben. Andrew Berlin machte die Mischung und gemastered wurde es von Mr. Goldhändchen, Jason Livermore, himself (DESCENDENTS, RISE AGAINST usw). Für den Titeltrack der Platte konnte man zudem einen Gastauftritt des BROILERS-Keyboarders Chris realisieren.

Magic Summer
Magic Summer

Sowohl musikalisch als auch textlich ist das Album eine Verjüngungskur und Hommage an die goldene Ära des Epitaph-/Lookout- und Fatwreck-Sounds der 90er, an Punkrock und Skateboarding sowie diesen einen großen, epischen Sommer der eigenen Jugend. Endlose Roadtrips mit Freunden, Punkrock-Mixtapes, Bones Brigade und 411-VHS-Skatevideos sind die Bausteine der Magie dieses Sommermärchens. So ist „Magic Summer“ zugleich melancholischer Rückblick als auch optimistisches „Nach-Vorne-Schauen“, gleichzeitig Liebeserklärung an die „good old days“ und ein Leben in und mit der Subkultur, Schmerz der Vergänglichkeit, Sehnsucht nach Vergangenem und erlebten Zeiten und trotziges „Young until I die“-Versprechen. Die Platte ist ernst und juvenil zugleich, verbindet Teenage-Bubblegum-Tagträume und halbstarke Pop-Punk-Rebellion mit wehmütigem Verlustschmerz, Mittelfinger-Manifest/Treueschwur und positiver Aufbruchstimmung.

Ging es beim Vorgängeralbum „Heartbreaks and Milkshakes“ noch viel um das internationale Pop-Punk Thema Nr. 1 – Love Songs – so geht es bei „Magic Summer“ um Thema Nr. 2 - das Erwachsenwerden beziehungsweise der Versuch, diesem zu entfliehen. So ist der Opener „Rejuvenate“ ist ein klassischer 90s-Skate-Punk Dampfhammer, Hoss-Lagwagon und Satanic Surfers lassen grüßen, die nächste Bowl-Session ruft. Kein Bock auf langweiliges Spießerleben, das Skateboard gehört auf die Straße und nicht in den Keller. (Jeder kennt es, das ungute Gefühl, dass sich alles ändert, obwohl man da weder Bock zu hat noch mitmachen will. Alle haben weniger Zeit und sind nicht mehr jeden Tag an deiner Seite so wie früher, Serienglotzen auf der Coach statt in Serie Ollies üben auf der Straße. War alles nur eine Phase? Oder gehört es zum Leben dazu?)

„I’m Quitting My Job“ behandelt ein klassisches Thema von jedem, der keinen netten Chef hat bzw. nicht genug Urlaubstage, um die Ostküstentour von New York runter zum FEST in Gainesville mit den Jukebox Romantics spielen zu können. Ein Albtraum für das klischeehafte deutsche Sicherheitsdenken, der auf einer wahren Geschichte basiert. Sänger und Gitarrist Chris Gin quittete 2018 seinen Job für die US Tour der Band. So feiert diese Pop-Punk-Perle das klassische money vs. passion Dilemma.

Aus Pop-Punk-Sicht: Was ist noch aussichtsloser als eine schmachtende Liebeserklärung an ein Mädchen? Richtig! Eine an ein Mädel, das es gar nicht gibt! In „My Sweet Chun-Li“, widmet die Band der Arcade-Königin und Street-Fighter-II-Heldin eine zückersüße Bubblegum-Ramonescore-Ballade mit Schmetterlingen im Bauch und versifften Chucks an den Füßen.

Alles Scheiße und die Welt da draußen kann dich mal? Kennen wir! „I Don’t Wanna Leave My Room No More.“ Ob Corona oder nicht, es gibt auf dieser Welt oft genug Gründe, die eigenen 4 Wände nicht mehr verlassen zu wollen. Zwischen der eigenen Plattensammlung, verstimmter Akustikgitarre und einem Berg dreckiger Wäsche ist man vor allem fiesen Scheiß, den die Welt so auf einen abfeuert, sicher.

Mit „Choice“ veröffentlicht die Band aber auch zum ersten Mal einen explizit politischen Song. „Ich bin – Propaghandi sei Dank – seit 17 Vegetarier und lebe seit 4 Jahren ausschließlich vegan“, erzählt Sänger und Gitarrist Chris Gin. „Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen und so bin ich total glücklich, dass wir uns dazu jetzt auch als Band zu Wort melden und für Tierrechte einstehen. Dabei ist mir wichtig, ohne moralischen Zeigefinger daherzukommen, sondern positiv klarzustellen: Jeder Tag ist eine neue Chance. Du hast die Wahl und kannst empathischere Entscheidungen treffen, als noch am Tag vorher. Jeder Schritt zählt!“

„Magic Summer“ - das brandneue Album der 90s-Punk-Globetrotter aus Köln out April 30th auf Uncle M, Monster Zero und Disconnect Disconnect. Auf CD, gelben Vinyl und digital.

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