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KMPFSPRT - Ich fahr schwarz

KMPFSPRT
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"Unerwartet" ist kaum ein Ausdruck für das, was KMPFSPRT auf ihrer neuen Single "Ich fahr schwarz" veranstalten. Gerade einmal 20 Sekunden geht der neue Track der Kölner. Darüber hinaus entfernt er sich auch noch komplett vom erprobten Punk-Sound der Band und wirft sich stattdessen halsbrecherisch in deftigen Hardcore.

Soll man diesen spektakulären Stunt nun bis aufs Mark analysieren? Soll man hier den ultimativen Beweis für KMPSPRTs Kreativität, Vielfalt und Unbeirrbarkeit suchen? Vielleicht soll man es auch einfach nur geil finden.

KMPFSPRT waren schon immer eine Band, die immer das gemacht hat, worauf sie Bock hatten, egal, ob es Sinn ergeben hat. Guerilla Tour in Japan, obwohl dort keiner die Band kennt und das Bandkonto dafür geplündert? Check! Zehn Songs in zehn Minuten über ihre Heimatstadt Köln? Doppelcheck! Auf ihrem neuesten Release, stilecht mit neuem Schlagzeuger - mittlerweile der vierte - verbinden KMPFSPRT zwei Dinge, die ihnen immer wichtig waren.

Da wäre als erstes die Musik, die den Kölnern schon als Jugendliche das erste Funkeln in die Augen gezaubert hat: Hardcore. Auch wenn man es auf den drei Alben der Band immer mal durchblitzen gesehen hat - einen starkem Hardcore Background, der mit KID DYNAMITE, GORILLA BISCUITS oder MINOR THREAT verbunden ist, hat man KMPFSPRT dann doch nie eindeutig zugeordnet. Hier schlagen sich diese Wurzeln aber eindeutig durch, gerade wenn man sich in der Kürze der Songs immer wieder unterbietet: Der erste Track „Ich fahr Schwarz“ dauert nur knappe 20 Sekunden, wird auf dem Album um 7 weitere Sekunden von „Nazis raus aus Köln“ unterboten, nur um dann mit „Kein Wort“ ein 8-sekündiges Liebeslied an die Heimatstadt rauszuballern.

Album Preorder:

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