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Jamie Lenman - King of Clubs

Jamie Lenman - King of Clubs
Jamie Lenman - King of Clubs

Jamie Lenman

King of Clubs LP/CD
Big Scary Monsters/Membran
Der Opener "Summer of Discontent (The future is dead)" ist ein Crossover-Bastard mit Rap und Scratch-Einlagen, das noisey und basslastig ertönt, als hätten Ice-T und The (International) Noise Conspiracy ein Techtelmechtel.

Die dunklen Riffs sorgen für den Bulldozer-Effekt und "Sleep Mission" kriecht langsam, aggressiv-anschwellend aus der Erde, als hätte es nur auf ein weiteres Opfer gewartet, das gerade vorbeihuscht, um dich mit Haut und Haaren zu verspeisen. Es gibt also keine Happy-Songs, keine positive Grundstimmung, dafür eine destruktive, selbstzerstörerische Macht, die sich in die Haut frisst und Salz auf offene Wunden streut: "I don't know what this is but I don't think it's love - kill me!" Die Zusammenarbeit zwischen Jamie und Space endet mit diesem Album und die letzten Töne in "King of Clubs" schweben davon wie die Seele, die den Körper verlässt, nachdem die letzten Atemzüge ausgehaucht wurden.

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