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Illegale Farben - neue Video-Single "Hunderttausend"

Fotocredit: Chris Mock
Fotocredit: Chris Mock

“Wird schon irgendwie gehen” - ein Satz so profan und doch so eindringlich. Er steht für das Durchhalten in individuellen Krisen, genau wie bei einer weltweiten Pandemie.
Im Kontext des Albums “unbedeutend ungenau” ist “Hunderttausend” der Silberstreifen am Horizont.

In Zeiten von Lockerungen und langsamen Ausschleichen aus dem Pandemie-Alltag bietet der Song die richtigen Schlüsselreize.
“Nach Hunderttausend Jahren bin ich aufgewacht”, so fühlt es sich gerade bestimmt bei Vielen an.
Der Neuanfang und Aufbruch ist dabei aber nicht das Resultat eines großen Triumphs sondern eher die Reflexion darüber, dass man es überhaupt geschafft hat bis hier hin.
Die Relativität der Zeit war nie greifbarer als jetzt, wann war denn dieses “davor” und wann fängt dieses “danach” an und überhaupt: Was hat das mit mir gemacht?
Die Musik bleibt dabei nicht vage, lässt aber viel Raum für Uneindeutigkeiten und wenn man hier noch im weitesten Sinne von Rockmusik sprechen will, dann nur mit Gitarren als Schichten und nicht als Brett.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es weitergeht, sogar weitergehen muss.


ÜBER DAS ALBUM “unbedeutend ungenau”

“unbedeutend ungenau” war nie so geplant und ist doch ein Corona Album geworden. Knapp 30 Minuten Musik und Film zieht die Zuschauenden und Zuhörenden in eine eigene Welt und ist ganz anachronistisch nur als Ganzes zu erfahren, sowohl im Stream, auf Vinyl und als Film. 

ÜBER DEN FILM

Der 30-minütige Film “unbedeutend ungenau” wurde von der Künstlerin Ines Rehberger zusammen mit der Band umgesetzt. Er fügt der Musik auf dem Album eine ganz eigen, versponnene Bildsprache hinzu.

Über die Regisseurin von “unbedeutend ungenau”

Ines Rehberger ist eine Künstlerin, die sich für fantastische Geschichten und deren Fähigkeit, sie aus der Realität zu entführen, begeistert. Ihr Stil ist inspiriert von Science Fiction, alten (surrealistischen) Filmen und Einflüssen aus der Natur. Sie wurde 1993 in der Pfalz geboren und wuchs im Süden Deutschlands auf, wo sie sich zunächst in der Portraitfotografie fortbildete. Heute vertieft sie ihre Design Fähigkeiten im Studiengang Visuelle Kommunikation (BA) an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Ihre Arbeiten sprechen von vergangenen Momenten, irrealen Welten, fantastischen Kompositionen und einem tiefen Wunsch eines Verständnisses für noch nicht Erforschtes.

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