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Mudfight - Baby! Hey!

Fotocredit: Michael Wittig
Fotocredit: Michael Wittig

Die Punk-Rock-Szene wird immer älter … dies ist nicht nur die logische Konsequenz eines natürlichen Prozesses - nein, irgendwie scheint der Punk-Nachwuchs es heutzutage auch schwerer zu haben, sich ordentlich Gehör auf den europäischen wie internationalen Bühnen zu verschaffen. Also: It’s time for a revolution! Mit dieser Kampfansage stürzen sich Mudfight aus Oberösterreich in den Moshpit und mischen die immer gleichen Alt-Herren-Line-Ups gehörig auf!

Mudfight - Time for revolution
Mudfight - Time for revolution

Dabei treibt die Anfang-Zwanziger jedoch keineswegs nur der jugendliche Leichtsinn: Max, Alex, Oliver, Leo und Dominik haben bereits früh von ihren musikalischen Helden gelernt und gehen die Revolution des Punk-Rocks trotz ihrer jungen Jahre äußerst geschickt an. Als fleißige Songschreiber, versierte Texter und perfektionistische Instrumentalisten wissen die Fünf genau, worauf es ankommt. Dafür holen sie den Pop-Punk der 90er und 2000er mehr als leichtfüßig aus der etwas angestaubten Garage, verbinden ihn mit Elementen aus Funk, Metalcore, Pop-Rock sowie Grunge und präsentieren Altbewährtes in fetzigem neuem Gewand. Quasi Dookieoder All Killer No Filler für das neue Millennium, jedoch mit unzähligen Alleinstellungsmerkmalen, die frisch und voller Elan eine ganze Szene kräftig aufrütteln. Dabei verliert Mudfight die richtig großen Bühnen nie aus den Augen und arbeitet akribisch an einer Punk-Karriere, die die Werte von früher mit Themen und Wokeness des 21. Jahrhunderts verbindet ... von Herzschmerz über das Verlassen der eigenen Comfort Zone und einem humanitären Weckruf bis hin zur besagten Revolution im Punk ist alles dabei!


Kein Wunder also, dass SBÄM Records sich die Newcomer noch rechtzeitig vor dem großen Durchbruch in den Roster geholt hat. Hier erscheint 2022 auch ihr Debütalbum, das besagte Revolution so richtig in Gang setzen und vor allem die Youth/Sub Culture, die ja Punk einst war, wieder tatsächlich jugendlich machen wird! Nicht umsonst heißt die Platte Time For Revolution- see what they, did there?! Unterstützt werden Mudfight darauf von niemand Geringeres als Jason Livermore, der das Mastering in seinem berühmten Blasting Room übernimmt, und Brenna Red von The Last Gang, die ihr grandiose Stimme zu einem Duett beisteuert.

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