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LOWLIFE - Fucked up

Gestern veröffentlichte das englische Trio LOWLIFE sein Debütalbum PAYDAY" über Hellcat Records, das von Tim Armstrong (Rancid, The Transplants, Operation Ivy) geführte Label aus Los Angeles.

Außerdem veröffentlichen sie das Musikvideo zum Track "FUCKED UP", in dem sie ihre gemeinsamen Leidenschaften Skateboarding, Autos und Musik durch ihre eigene Videoproduktion und selbstgedrehte Effekte zum Leben erwecken.
 
PAYDAY" ist eine aufregende, rasante Mischung aus Pop-Punk der frühen 00er Jahre, Westcoast-Hip-Hop, alternativem R&B und Rap-Rock der 90er. Es ist eine abenteuerliche Mischung aus Klängen, die manchmal an den ungestümen Bounce der Beastie Boys, die zerrissenen Melodien von Rancid oder die rohe Kraft von Bikini Kill erinnern... und dann immer noch den Raum finden, etwas N.E.R.D.-Produktion und ein Black Sabbath-Sample einzubauen, um ihren unberechenbaren Stil zu maximieren.
 
Die meisten Songs des Albums wurden im Hauptquartier der Band in einer Industrieanlage am Rande von Chelmsford, Großbritannien, geschrieben. Die ländliche Lage ermöglichte es der Band, ihre autarke Kreativität zu entfalten und ihren DIY-Geist und ihre vielfältigen Fähigkeiten durch das Schreiben, Produzieren und Abmischen fast völlig unabhängig zu verfeinern, sowie ihre eigenen Videos, Artworks und Merch zu erstellen. PAYDAY" wurde anschließend mit ausgewählten Beiträgen von Beau Blaise (des Londoner Duos KIDS), James Dring (Gorillaz, Loyle Carner) und Jason Perry (Don Broco, Trash Boat) vervollständigt.
 
Es gibt keine hochtrabenden Themen, sondern nur Momentaufnahmen aus dem Leben eines Trios, dessen Brüderlichkeit ein zentraler Aspekt seiner Kreativität ist. Die Geschichte hinter LOWLIFE erklärt einen Großteil ihres Sounds. Das Trio - Jordan Cardy, Liam Haygarth und Harry Todd - sind seit dem College befreundet, und als Jordans Projekt RAT BOY in Großbritannien an Fahrt aufnahm, holte er Liam und Harry in seine Begleitband. Doch während der Aufnahmen zum zweiten RAT BOY-Album Internationally Unknown" wurde ihre Verbindung stärker als je zuvor, so dass Co-Produzent Tim Armstrong vorschlug, ein neues Projekt zu starten. Es entstand LOWLIFE, bei dem sich alle drei den Gesang, die Instrumentierung und die Produktion teilen.
 
"Wir haben viel Hip-Hop und die Beastie Boys gehört und wollten es breit und spielerisch halten", sagt Jordan. Liam stimmt dem zu und fügt hinzu: "Wir sind mehr von einer Arbeitsethik als von einem Sound inspiriert." Harry erklärt: "Wir haben es wie ein Aufnahmeprojekt behandelt, wir haben mehr und mehr experimentiert."
 
PAYDAY" ist eine Platte, die einen mitreißt und bei der es sich lohnt, dranzubleiben. Die Single "ELON" ist ein elektronischer Pop-Knaller, der klingt, als hätten die Gorillaz "Ghost Town" von The Specials reanimiert, während "AMERICAN DREAMER" mit einem knackigen Weezer-Gitarrenriff und einem hymnischen Refrain an ihre Ausflüge in die USA erinnert. Die insgesamt 13 Tracks sind ein Album voller Modern-Pop-Dynamik und geschickter Gangwechsel, vom verträumten Alt-R&B von "AFTERGLOW" bis zum rasenden Future-Punk von "SHOTGUN", bevor die gleitenden Synthies und sanften Takte von "SKATE STORE" das ganze Chaos zu einem harmonischen Ende bringen.


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