Die in LA ansässige Alternative-Punk-Band Death Lens findet auf ihrer neuesten Single „Waiting to Know“ – mit Ian Shelton von Militarie Gun – Ruhe inmitten der Panik. Das mitreißend kraftvolle Duett wurde von Shelton und Death Lens gemeinsam für ihr kommendes Album „What’s Left Now“ geschrieben, das heute über Epitaph erscheint.
Sheltons eingängige Kraft trifft frontal auf Torres’ Angst vor dem Tod – zwei Stimmen, die Panik zu einem gemeinsamen Erlebnis machen, sich mit intuitiver Chemie verbinden und eine Balance
zwischen mitreißender Entladung und nüchterner Reflexion schaffen.
„‚Waiting to Know‘ bewegt sich irgendwo zwischen dem Älterwerden und der Ungewissheit, ob man es jemals wirklich wird“, erzählt Bryan Torres. „Es ist, als würden Angst und Akzeptanz unter einer
Haut leben und dieselbe Frage immer wieder aufwerfen, bis sie gar nicht mehr wie eine Frage klingt. Was kommt als Nächstes? Meine größte Angst: das Unbekannte. Es geht darum, sein ganzes Leben
damit zu verbringen, darauf zu warten, es zu erfahren, darauf zu warten, zu gehen, als ob die Antwort immer gerade außer Reichweite wäre, aber bereits irgendwo geschrieben stünde, wo man sie noch
nicht lesen kann.“
Schaut euch das Musikvideo zu „Waiting to Know“ an, bei dem Joél Verges Regie führte und in dem Ian Shelton von Militarie Gun auch mitwirkt:
„What’s Left Now?“ ist das Ergebnis zweier turbulenter Jahre für Death Lens, sowohl als Menschen als auch als Bandmitglieder. In dem Jahr, in dem „Cold World“ erschien, tourte die Band neun lange
Monate lang, verfeinerte ihr Handwerk als Live-Act und verzehnfachte ihre Fangemeinde. Doch all diese Zeit auf Tour stellte die Band als Gruppe auf eine harte Probe, und Death Lens verloren
infolge der damit verbundenen Wachstumsschmerzen schließlich zwei Mitglieder.
Letztendlich kamen sie stärker zurück und gewannen den Gitarrenvirtuosen Ernie Gutierrez für die Kernbesetzung, die aus Frontmann Bryan Torres, Gitarrist Jhon Reyes und Schlagzeuger Tony Rangel
besteht, hinzu. Heute sind Death Lens als Freunde enger verbunden und musikalisch besser aufeinander abgestimmt als zuvor, und „What’s Left Now?“ ist ein Beweis für ihren Aufschwung.
„Jedes Mal, wenn wir das Gefühl haben, dass wir implodieren, wachsen wir am Ende“, unterstreicht Torres. „Wir leben offenbar vom Stress und der Energie der Angst.“
