Mit „Apokalypse“ veröffentlichen Snakes in the Pit die erste Single aus ihrem kommenden Album Apokalypse. Nach Hamburg City Hardcore (2024) und der EP Brothers’ Inn (2025) klingt die Hamburger Melodic-Hardcore-Band auf dem neuen Album härter, düsterer und massiver als zuvor.
Der Titeltrack setzt den düsteren Grundton des Albums. „Apokalypse“ verdichtet das Gefühl einer Zeit, in der uns immer mehr Krisen auf den Abgrund zusteuern lassen. Die Single ist der erste Blick
auf ein Album, das gesellschaftliche Brüche und persönliche Abgründe zusammenführt, ohne dabei die Hoffnung vollends zu verlieren.
„Wir haben „Apokalypse“ in einer Zeit geschrieben, in der die Nachrichten ständig von neuen Kriegen, Eskalationen und unfassbarem Leid geprägt sind. Der Song handelt von einer Welt, die sich
immer weiter an Gewalt gewöhnt, während die Grenzen des Vorstellbaren ständig verschoben werden. Millionen müssen fliehen, Krankenhäuser werden zerbombt und die Apokalypse ist längst kein
Science-Fiction-Szenario mehr. Ideologien und Machtpolitik reicher Männer treiben diesen Wahnsinn an und Millionen müssen den Preis dafür zahlen. Gleichzeitig richtet sich der Song aber auch an
uns alle, denn Arroganz und Egoismus finden sich nicht nur in den Palästen der Mächtigen. Wer hat wirklich noch nie weggeschaut, als es unbequem wurde?“
Passend zur Thematik entstand ein aufwendig produziertes Musikvideo in einem verlassenen, ausgebrannten Hotel. Die Bilder von Zerstörung und Zerfall greifen die Endzeitstimmung des Songs auf und
machen „Apokalypse“ zum bislang ambitioniertesten Videoprojekt der Band.
Musikalisch bleibt die Band ihrem melodischen Hardcore-/Punk-Fundament treu, zieht die Schrauben aber spürbar an. Die Songs sind direkter, druckvoller und an vielen Stellen dunkler als auf den
bisherigen Veröffentlichungen. Für Mix und Master sowie Co-Producing holten Snakes in the Pit Dominic Paraskevopoulos (Slope, Dagger Threat) an Bord, der die Vision eines massiven Sounds
verwirklicht hat.
Auch auf Albumlänge bleibt Apokalypse nah an diesem Gefühl von gesellschaftlichem und persönlichem Ausnahmezustand. Neben dem Titeltrack, der Krieg, Machtpolitik und menschliche Gleichgültigkeit
in den Blick nimmt, erzählt „Wirklich knapp“ vom Abrutschen in Sucht und Selbstzerstörung. „Frei“ richtet sich gegen den Rechtsruck und erinnert daran, dass Demokratie verteidigt werden muss.
Zudem geht es um Arroganz, Orientierungslosigkeit, falsche Versprechungen und den Apell, trotzdem den eigenen Weg weiterzugehen. Deswegen ist Apokalypse auch kein Album, das kein Licht am Himmel
sieht. Dafür sorgen Songs wie beispielsweise „Alles nicht so schlimm“ und „Der Moment“. Wie für die Snakes typisch geht es darum, das eigene Ding durchzuziehen und die guten Momente nicht aus den
Augen zu verlieren.
Zur Finanzierung des Albums haben Snakes in the Pit außerdem eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Diese könnt ihr hier finden.
