
BETWEEN BODIES tragen ihr DIY-Punk-Herz auf der Zunge: Heute erscheint ihr neues Musikvideo zu "Milli Writes On Hotel Walls" – der Clip fängt mit mitreißenden Live-Bildern das spürbare Miteinander vergangener Shows ein und liefert gleichzeitig eine klare politische Ansage gegen Nationalismus. Der treibende Emo-Punk-Song stammt vom aktuellen Album "Hands To Hold Each Other", das am 29.05 über Zeitstrafe erschienen ist.
Der Song nimmt Bezug auf den Kampf um den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln. Für Between Bodies steht der Song symbolisch für ihre eigene Politisierung als junge Punks in einer Szene, die
trotz aller Fehler nach Gerechtigkeit strebt und für die sie sehr dankbar sind.
"In einer Zeit, in der das nationale Wir von immer mehr Menschen als verbindende Erzählung angerufen wird, wollten wir einen Song schreiben, der deutlich sagt, dass Nationalismus keine Lösung für
die Probleme von 99 Prozent der Menschen ist", sagt die Band. "Sondern uns ganz im Gegenteil spaltet und davon abhält, gemeinsam stark zu sein."
In den letzten Jahren ist die Zahl der Milliardäre massiv gestiegen, Konzerne machen große Gewinne mit globalen Krisen, die uns alle betreffen, und die reichsten zwei Familien besitzen mehr als
die untere Hälfte der Bevölkerung zusammen. Die unmissverständliche Message im Song lautet deshalb: "Still not loving nation states. Expropriate this fucked up place."
