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Triple Lutz - In The Hands Of An Angry Mob

Triple Lutz sind Portlands einzige und wahre Tonya-Harding-Core-Band – halb queer, halb femme, halb kahl und dabei zu hundert Prozent aufgeladen mit fiebriger Energie und hymnischer Wut. Ihre Songs sind echte Abrissbirnen, und live liefern sie regelmäßig Auftritte ab, die so heißblütig wie mitreißend sind – sodass selbst Erstbegegnungen schnell in Begeisterung und bleibende Hingabe umschlagen.

Mit ihrem Debütalbum „In The Hands Of An Angry Mob“ bündeln Triple Lutz erstmals mehrere Jahre künstlerischer Ideen, Ansätze und Umwege zu einer klaren, gemeinsamen Vision. Inhaltlich kreisen die Songs vor allem um Selbstbefragung: darum, sich selbst zu durchleuchten, die Szenen und Communities, in denen man sich bewusst bewegt, ebenso wie jene Machtstrukturen, an denen man ungewollt beteiligt ist. Es geht um unbequeme Fragen, die gestellt werden müssen, wenn man sich eine mühsam erkämpfte Zukunft überhaupt erst vorstellen will.

Der Film fungiert dabei nicht nur als Album-Sampler, indem er verschiedene Songs der Platte als Soundtrack einwebt. Auch thematisch spiegeln die Songs zentrale Momente der Handlung wider. So ist der Streifen nicht nur eine schillernde, komische und actiongeladene Verbeugung vor einem Kultfilm, sondern transportiert zugleich die Botschaften, die Triple Lutz mit ihrer Musik vermitteln wollen. „In The Hands Of An Angry Mob“ – so der Titel des Films – ist damit die perfekte Einführung in die Band, das Album und in die Welt, die Triple Lutz in den vergangenen mehr als zwei Jahren mit viel Sorgfalt aufgebaut haben.


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