THE FORUM WALTERS/JAYA THE CAT - Split

THE FORUM WALTERS/JAYA THE CAT “Split
THE FORUM WALTERS/JAYA THE CAT “Split

THE FORUM WALTERS/JAYA THE CAT
“Split” 7″
(Schall&Rauch/Paper and Plastick)
THE FORUM WALTERS mussten ihr Geheimnis lange für sich behalten, was ihnen offenbar sehr schwer fiel und drohten vor Anspannung zu platzen. Anfang Juli durften sie dann endlich ihr Stillschweigen brechen und verkündeten verkünden: “Wir werden unseren nächsten Release in der USA als erste Band vom europäischen Festland beim Label Paper + Plastick (u.a. Frank Turner, A Wilhelm Scream, uvm…) herausbringen.” Das beflügelt und gibt Energie frei. Diese bündelt das 2006 gegründete Quartett mit einem flotten Offbeat und PowerModPunk, der eine spezielle Eigendynamik entwickelt. Ein Qualitätsmerkmal ist die raue markante Krümelmonster-Stimme von Gitarrist und Sänger Philipp Eisl und die eingängigen Melodiebögen, die viel Platz und Raum zum Ausschmücken bieten. Ähnlich wie THE MOVEMENT inspirieren und ermutigen auch THE FORUM WALTERS “to resist” und reflektieren politische Aspekte als Ausdruck ihrer tiefen fundamentalen Kritik und Ablehnung der globalen Auswirkungen des Kapitalismus und seine Mechanismen der Ausbeutung, Krieg und Unterdrückung – junge Menschen auf der Suche nach der Wahrheit und Aufklärung in Zeiten der totalen Manipulation, Lüge und Finsternis mit einem lauten nachhaltigen “Wake up call”.
JAYA THE CAT überzeugen mit einem relaxten, mitreißenden Reggae-Move zwischen Zombie-Feeling und eskapatischen Beer-Bong-Genuss. Kollegin Angelika meint, sie hören sich aus der Ferne an wie die Gebrüder Blattschuss, was sie vor allem damit begründet, dass beim “No No Song”-Cover die Stimmung und die Backing Vox wie in “Kreuzberger Nächte” überschäumen und animieren, alles möglich zu machen. Nun, das halte ich für einen sehr gewagten Vergleich, denn hier sind keine “Blödelbarden” am Werk, sondern Visionäre, die ihre Musik, Message und Moves bis in die hintersten und versteckten Winkel und Gassen von Belgrad to Birmingham, Barcelona to Berlin, Bangkok to Britannia bringen, setzen “long conditional love” und eine hedonistische Veranlagung voraus. Enjoy the music loud! Without feeling guilty and with out being wrong, you deserved it!

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