ATARI TEENAGE RIOT

Links-radikale, anarchistische Botschaften wurden mit Punk und Elektrobeats untermauert. 1992 gegründet, gelang es ihnen, Punk ins musikalische Techno-Zeitalter zu transportieren. Digital Hardcore war nicht nur Programm, so heißt auch das eigene Label. Brisant war der Auftritt am 1. Mai 1999 in Berlin. Atari Teenage Riot trat 1999 während einer Demonstration gegen die Nato-Bombardierung des Kosovos auf einem Lkw in Berlin auf, es kam zu Ausschreitungen und die Band wurde festgenommen.

Eigentlich, sagt Sänger Alec Empire, sei er nur aufgetreten, um seine Betroffenheit über die Bundeswehr im Kosovo zu zeigen. Dass seine Musik als Aufruf zur Randale missverstanden wurde, habe er so nie gewollt. Gewalt, Riot und Beats. Der Cocktail ist explodiert. Noch Jahre danach stand die Band unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz.Die Band Atari Teenage Riot fing um 1994 an zu musizieren, und ihr erster Song hieß “Start The Riot Now”. Das bündige Statut des Kreuzberger Quartetts: “Riot sounds produce riots”. Doch natürlich war mit “riot” nicht tatsächliche Gewalt gemeint. Bereits im Punk stand “riot” für den simulierten Popaufstand, für Sehnsucht nach Veränderung. Atari Teenage Riot hat 2000 seine Arbeit vorläufig eingestellt. Hanin Elias wurde Mutter. Im September 2001 nahm sich Carl Crack-psychisch schwer erkrankt- das Leben.
We just couldn’t do it anymore. It felt like the band was a tank on fire, trying to make its way out of a war zone”; Alec Empire


Als ich mir euren Auftritt vom Wagen am 1. Mai in Berlin angesehen habe, war die Stimmung schon sehr aufgeheizt. Als du die Parolen ins Mikro gebrüllt hast, fühltest du dich da als Motor der Riots?
Alec: Also wir wurden von der Antifa gefragt, ob wir da spielen wollen. Wir wollten ein Zeichen setzen und mitteilen, dass sich Deutschland und die Bundeswehr im Besonderen an keinem Krieg zu beteiligen hat. Ich bin übrigens immer noch der Meinung, man sollte friedliche oder diplomatische Lösungen finden, weil die deutsche Geschichte gezeigt hat, was eine deutsche militärische Einmischung anrichten kann.
Wir haben uns ja u.a. auch aus dem Grund zusammengefunden, weil wir was gegen die aufkeimende Neonazi-Szene zu unternehmen.
Bei der Demo selbst war ja zunächst alles friedlich, bis zu einer Stelle, als die Polizei es eskalieren lassen wollte. Die sind in die Menge rein und haben willkürlich auf DemonstrantInnen eingeprügelt. Wir haben auf dem Truck gestanden und überlegt, aufzuhören, haben aber entschieden, gegen dieses Unrecht anzugehen. Es gibt ja Aufnahmen, die klar belegen, dass DemonstrantInnen ihre Arme heben und zeigen “Wir wollen keine Gewalt”. Und die Cops knüppeln drauf los. Wir wollten uns das nicht gefallen lassen. Ich habe uns auch als Teil der Demo gesehen, das war ja kein ATR-Konzert. Wir fuhren, liefen ja alle in eine Richtung, keineR stand vor der Bühne wie bei einem Rock-Konzert.

Trotzdem habe ich dich in einer Szene beobachtet, als du ziemlich aufgewühlt warst und die Menge aufgepeitscht hast. War das auch ein Moment des Machtinstrumentes, mit politischen Botschaften und Beats die Menge zu motivieren, Gewalt anzuwenden?
Alec: Ich habe uns nie so verstanden, dass wir hier oben auf der Bühne was predigen, sondern eher, wir formulieren was, was wir mit anderen empfinden. Das ist einfach ein Unterschied in der Herangehensweise.

Dennoch hast du ja auch mal gesagt, dass du ein Sound produziert, der Riots produziert…
Alec: Riot sounds produce riots! Naja klar. ATR hat sich ja wegen diesem Text von William S. Burroughs benannt, wo er halt die Theorie aufstellt, dass wenn Menschen in einer Mall sind und du Riots simulierst und klanglich darstellst, dass die Menschen in dem Moment so reagieren, als wäre das real und sich anstecken lassen von der Panik.
Der Motor auf der Demo waren aber die Cops, die mit brutaler Gewalt die friedliche Demo gesprengt haben. Ich denke nicht, dass es funktioniert, wenn wir als Band sagen “Hebt die Arme, lauft los”, das funktioniert eher im Stadion beim Fußball oder bei einer großen Rockband bei unkritischen ZuschauerInnen. Und da kann das natürlich auch gefährlich werden, da das Gefühl der Macht missbraucht werden kann. Bei ATR hatte unser Image eine Eigendynamik entwickelt. Und ich denke, dass unsere ZuhörerInnen kritisch waren, die Dinge hinterfragt haben. Da brauchten wir niemanden mehr manipulieren, das hätte nicht funktioniert.

“And ATR were intense people, so very soon the thin line between reality and paranoia started to vanish”


Ist diese Radikalität ein künstlerischer Aspekt oder hatte es einen ideellen Wert?
Alec: Bei ATR war das Konzept vorgegeben. Jeder Song musste politisch sein, fast schon wie bei einer Partei, bei der sich jedeR unterordnen muss, da war kein Freiraum für persönliche Sachen, die ich selbst erlebt habe. Das konnte ich dann in meinen Soloprojekten nachholen. Bei ATR war eher die Strategie, zu Handlungen aufzurufen. Klar gab und gibt es Leute, die erst mal auf den Beat stehen und im zweiten Durchgang die Texte wahrnehmen. Aber wenn du da eine Tür öffnen kannst, ähnlich der HipHop-Kultur, wo ja auch erst im zweiten Durchlauf die Texte wahrgenommen wurden und ein anderes Amerika repräsentiert wurde, kannst du ein ganz anderes Bild aufzeigen, als das, was im Fernsehen vermittelt wird, wo alles ganz toll ist. PUBLIC ENEMY fällt mir da gerade ein. Ich will damit sagen, dass wir voneinander lernen können, wenn wir in unseren Liedern anfangen, die politische Sichtweise aus einem anderen Winkel wahrzunehmen. Du fängst an, dich mit Politik auseinanderzusetzen.

 

Neben Hip Hop hast du dich auch für den frühen OI-Punk begeistert…
Alec (unterbricht): Ja, das war aber der erste OI! Also nicht die rechtsradikalen Bands.
Das ist mir klar. Dir ging es in der Musik vor allem immer um die Radikalität. Ist das heute auch so, dass du das Extreme suchst?
Alec: Ich habe einen breiten Musikgeschmack. Generell geht es mir darum, mich mit der Musik auseinander zusetzen, was mich fordert, was dadurch auch spannend ist. Wenn du von vornherein weißt wie es endet, ist das langweilig. Wenn die Musik aber überraschende Wendungen nimmt, bleibt Musik spannend. Das Gehirn will ja auch gefordert werden. Es gibt ja auch Leute, die sich bei gleichtöniger Musik mit immer den gleichen Sound einlullen. Aber das ist ja auch Diskussionsgrundlage. Bei Prodigy hatte ich den Aspekt auch nicht. Dafür kann ich total verblüfft sein, wenn ich spezielle Soul- oder Funksachen aus den 60er Jahren höre. Mich interessiert die Methode, wie ist der Song geschrieben, welche Emotionen stecken da drin, was bei mir auch diesen Verblüffungseffekt auslösen kann.

Mein Musiklehrer fand zum Beispiel gregorianische Choräle spannend…
Alec: Kirchenmusik fand ich auch schon immer spannend. Ich glaube, die haben sich schon tolle Gedanken gemacht, wie das in den Gemäuern klingen wird…

Du hast offenbar ein Gehör für Ästhetik. Ist das auch der Grund, warum du für andere soundbastelst, andere KünstlerInnen produzierst und deine Handschrift auftragen kannst?
Alec: Die meisten fragen mich ja. Ich suche immer Kollaborationen und Remixe, um ein neuen Gesichtspunkt herausholen wollen. Als BJÖRK mich kontaktierte war es sicherlich auch so, dass ihr Sound ein neues Gewand verpasst bekommen sollte. Björk macht ja schon spezielle Musik, hat auch eine unvergleichbare, spezielle Art zu singen. Da ist es eine Herausforderung, ihren Sound anders erscheinen zu lassen. Es gibt Angebote, wo ich einen Song remixen soll oder Leute suchen die direkte Zusammenarbeit an einem Song, einem Soundtrack oder ein Album. Ich wähle dann aus…es sollen schon Sachen sein, die nicht vorhersehbar sind. Also kein Metal oder Hardcore, wo der andere schon weiß wie das Resultat klingen wird. Deswegen fand ich Remixe von IAMX (“I am terrified”, Anmerkung der Red.) oder Patrick Wolf (“Hard Times”; Anmerkung der Red.).

Bist du ein Workaholic?
Alec(lacht): Nee, das macht einfach Spaß. Es geht auch ziemlich einfach. Wenn es nicht einfach gehen würde, ich müsste nach einer Lösung suchen…wie so ein Rätsel, wo man einen Weg finden muss oder eine Mathematik-Aufgabe, dann wäre das wirklich Arbeit. Bei den Sachen, die ich mache, habe ich eine Vorstellung und arbeite darauf zu und nicht a+b+c errechnen muss. Ich finde es gut, einen musikalischen Weg zugehen, den keineR vorher gegangen ist. Das kickt mich einfach. Allerdings gab es zur Zeit des “Intelligence & Sacrifice” Doppelalbums (2001; Anmerkung der Red.) einen Punkt, wo ich ziemlich ausgebrannt war. Ich war stark depressiv. Da kannst du auch dran zerbrechen, weil du denkst, du packst das nicht mehr. Auf der anderen Seite bin ich auch gestärkt durch diese Phase herausgegangen. Ist halt ganz gut, wen man Musik macht.

Du hast neben Remixe auch Filmmusik gemacht, was wiederum ganz andere Rahmenbedingungen sind. Wo fühlst du dich denn am Wohlsten?
Alec: Ich finde die Abwechslung gut. Filmmusik ist eine ganz andere Herangehensweise. Da muss du dich der Story unterordnen, da ist nicht so viel Platz für ein Ego-Ding, was ich aber auch gut finde. Ich mag den Dialog mit Regisseuren. In der Theorie kann ich alles planen und umsetzen. Aber manchmal funktioniert das nicht. Jede Szene hat einen emotionalen Handlungsstrang, da ist Musik ein Transportmittel und im Endeffekt geht es im Dialog darum, die Musik an speziellen Punkten anfangen zu lassen oder was ganz anderes auszuprobieren, weil da nichts rüberkommt. Es gab sogar von mir aus Szenen, wo ich angemerkt habe, die Musik an dieser Stelle einfach mal wegzulassen, weil die die Stimmung zerstört. Ich muss halt den Film im Vordergrund stellen, nicht meine Musik. Was ich nicht mag, sind festgefahrene Strukturen wie Anfang der 90er Jahre im Techno. Wenn du versuchst, da auszubrechen hat das die Konsequenz, dass dich die DJs nicht spielen(lacht)Das ist wie bei einem Handwerker, den du zuarbeitest. Das macht keinen Spaß. Das ist auch der Grund, warum viele aufhören, die für Dance oder House produzieren, weil sie merken, dass sie eine Maschinerie aufrechterhalten, die sich selbst am Laufen erhält, um die Leute am Wochenende zum Tanzen zu bringen. Das wird schnell langweilig.

Sind das eher Low-Budget- oder Mainstreamfilme?
Alec: In der Wirtschaftskrise ist es so, dass die großen Budget-Filme auf Nummer sicher gehen. Spannender finde ich, wenn Regisseure einen Weg finden müssen, der nicht den Konventionen entspricht, und nicht den Regeln befolgt. Die Wirtschaftlichkeit macht aber auch in der Musikbranche Halt. Die Leute haben Angst, neue Impulse zu setzen, weil sie Angst haben, ihren Job zu verlieren. Dabei ist es doch langweilig, immer nur nach Schema F zu arbeiten. Ich bin in der glücklichen Lage, in der Vergangenheit enorm viel Platten verkauft zu haben, da bin ich in der Position, dass ich auch experimentell und kreativ arbeiten kann, was mich persönlich weiterbringt. Die beste Ausgangspunkt für einEn MusikerIn ist es doch, die eigenen Ideen umzusetzen und nicht Kompromisse eingehen zu müssen, um kommerziell erfolgreich zu arbeiten. Gerade das hat zu einer stagnierenden Szene geführt. Musik hatte kein Wert mehr.

Du hattest eben von einer Sinnkrise gesprochen. Du bist 2004 viel gereist. Hat dir das Reisen aus deinem Loch geholfen?
Alec: Ich war zu der Zeit viel auf Tour und in anderen Ländern, um zu arbeiten. Ich war jetzt nicht an dem Punkt, wo ich mir sagte “Du musst jetzt auf eine Reise gehen” (lacht). Aber als der Irak-Krieg losging, setzte die Propaganda-Maschinerie auch in der Musikindustrie ein. Viele hatten einfach Angst, Bands flogen vom Label, weil sie eine politische Meinung hatten, die sich nicht mit der George W. Bush-Linie deckte…Es gab eine unfreie Atmosphäre, wo KünstlerInnen aus Angst gehandelt haben und nicht aus kreativen Impulsen. Das war eine Zwickmühle. Der Anspruch der Popularität ging zu Lasten der Kreativität. Also, ich will jetzt so und so viel My-Space-Freunde haben und ich pass mich immer mehr an. Das war aber auch schon immer ein Konflikt bei Musik und Kunst. Auf der einen Seite will ich mehr Leute erreichen, die mich hören und wahrnehmen, auf der anderen Seite überlegt man, wo stehe ich, was für Kompromisse will ich eingehen…

Was bist du bereit aufzugeben...
Alec: Genau, das ist ein Geben und Nehmen. Ich fand’s eine schlimme Zeit. Big Trouble in der gesamten Szene, nicht nur in der Industrie. Das Bands und Musik eine gebrechliches Gerüst ist, was sehr schnell wieder verschwinden kann. Also Sachen, die in den 80er und 90er Jahren selbstverständlich waren, dass Bands ihre Meinung zu politischen Themen sagen, war auf einmal ein Grund der Vertragsentbindung.

Ist Musik für dich eine Art Selbstdarstellung?
Alec: Für mich ist es so, dass ich nicht so der Selbstdarsteller bin, wie es andere wahrnehmen. Ich mach halt meine Musik und hau die raus. Aber es gibt Leute, die schauen Fotos auf dem Plattencover an und sagen “Hardcore, wie der da guckt”. Also es gab da auch so Situation, wo ich zum Beispiel Getränke einkaufen war. Vor mir stand eine junge Frau, die mich angiftete “Was gucken Sie mich so aggressiv an”(lacht). Es gibt halt Leute, die sind halt extremer als andere…auch in Verbindung mit bestimmter Musik. Andere sind düsterer, harmloser…ich mach mir da nicht so viele Gedanken…ich mache Musik, die ich für ehrlich und richtig empfinde, damit bin ich schon seitdem ich Musik mache verfahren. Anders hingegen ist es bei einer politischen Äußerung, wo es wichtig ist, darüber nachgedacht zu haben, um verstanden zu werden. Ich will mich nicht selbstdarstellen, um mehr Fans zu bekommen. Es gibt genug Marionetten der Musikindustrie, die manipuliert werden und manipulieren. Ich kann mich nicht im Kontext sehen mit Formaten wie DSDS(lacht).

Mittlerweile hast du dich wieder dem Punk zugewandt und mit dem Soundtrack zum Film “Chaostage” u.a. SLIME-Songs wie “Bullenschweine” remixt…
Alec(lacht): Der Regisseur (Anmerkung der Red.: Tarek) hat mich damals gefragt. Ich musste da einfach mitmachen, weil ich es geil fand, wie aus dem Nichts quasi alle mitgemacht haben. Ich bin gerade wieder nach Berlin gezogen…und bin ja auch aus der Deutsch-Punk-Szene gekommen…Slime waren für mich total wichtig. Eine Band, die eine unglaubliche Energie losgetreten hat. Für mich war es wie ein Kick, auch weil Schauspieler wie Martin Semmelrogge, Ralf Richter, Claude-Oliver Rudolph daran beteiligt waren…Mal sehen, ob ich in der Richtung (Punk) noch wieder weiter mache…

Ja, so schließt sich der Kreis von Punk und Elektro…Alec legt viel Wert auf eine linksradikale politische Meinung und Haltung, auf Eigenständigkeit und ist auf der Suche, Neues zu gestalten, Musik und Kunst zu verbinden. Eine Haltung, die im Elektrobereich eher selten ist. Elektronische Musik ist ein Konsumprodukt, bei der es um Feiern und Tanzen geht, weniger um die Vermittlung politischer Positionen. Von daher waren und sind ATR einzigartig. Doch es gibt halt auch Stimmen, die behaupten, dass die Love Parade eine politische Demonstration sei.
2010 haben sich ATR zurückgemeldet und mit „Activate“ gab es im Mai auf dem eigenen Label „Digital Hardcore Recodings“ eine neue Single veröffentlicht.
Music is a weapon! Let the revolution begin!
Was viele nicht für möglich gehalten haben, ist also eingetroffen. Der Tod von Carl war eigentlich Grund genug, eine Re-Union auszuschließen. Aber mit MC CX KIDTRONIK gibt es einen würdigen Nachfolger, der eigene, explosive Akzente setzt. Der neue MC CX Kidtronik ersetzt nicht MC Carl Crack, er hat die Texte umgeschrieben. CX war langjähriger Partner von Saul Williams, danach bei Kanye West als DJ tätig. Er hat seine eigene Version von Atari Teenage Riot zu erzählen. Früher war der in Detroit geborene Mitglied bei der Nation of Islam, wo er auch Public Enemy antraf. Er stieg dann aber aus. Sein Blick auf die Politik von Präsident Obama, seine Kritik an Amerika wird dadurch sehr spannend für die Band. Wer auf dem diesjährigen FUSION-Festival war, konnte sich bereits ein Bild über das positive Chaos machen. Alec hat wieder Spaß am Chaos gefunden, im September gibt es drei Deutschland-Konzerte, bevor es im Herbst in die USA geht…

“It was surreal! Totally amazing crowd! Nothing got broke, nobody got hurt! Fusion Festival is a great event. There is no corporate sponsorship, it is politically charged as well. The alternative is possible, we just have to make it become real! We make music so people participate and join in…we don’t want people to just consume that stuff in a passive way… so of course for us playing Fusion in 2010 was mindblowing!”

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