Neue Katastrophen

NEUE KATASTROPHEN
NEUE KATASTROPHEN

NEUE KATASTROPHEN sind eine Combo, die den romantischen Flair Hamburgs entweiht und die Wildwest-Szenen auf dem Kiez beobachtet. Eine Clique, die weiß, wo das Leben tobt und der Rausch regiert: "Hier bist du Mensch, hier bist du Tier!"
Im Takt der neo-rebellischen Revolutionsrhythmen kann ihrer Meinung nach nur noch ein Überfall im Morgengrauen helfen. Da wo sich die neureiche Szene vergrößert und die Mieten steigen, alternative Läden und Menschen vertreibt, da pissen sie in den Milchkaffee der Yuppies, bis er aufschäumt. Das ist die Große Freihielt 2009, das ist Kulturrevolution...und NEUE KATASTROPHEN sind ein Teil davon...

Alles ist Scheiße, nichts ist gut!

Die Welt steht am Abgrund und neue Katastrophen entstehen durch den Klimawandel. Welche Katastrophen hast du im Alltag zu bewältigen?
ALEX: Mein Alltag ist bisher, zum Glück, von größeren Katastrophen verschont geblieben. Ansonsten ist das wohl der „normale“ Stress, mit dem sich Alle irgendwie und irgendwann rumschlagen müssen. Sind so die typischen Spießerkatastrophen wie Arbeit, Geld und Klopapiereinkauf.
Mein größtes Problem ist jedoch meistens die mangelnde Zeit, um alle Ideen und Vorhaben in die Tat umzusetzen, die mir so im Kopf herumschwirren. Neben Job und Musik hab ich noch ne kleine Tochter, die mich ebenfalls in Beschlag nimmt. Das ist manchmal schwer, alles unter einen Hut zu bekommen und auch den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Zum Glück hält mir meine Freundin da ganz gut den Rücken frei, damit ich noch genug Zeit für die Musik habe.

UNDERDOG: Bist du eher empfänglich für schlechte Stimmungen oder ignorierst du diese und versuchst, das Positive zu sehen?
 Also in erster Linie würde ich mich mal als positiv denkenden Menschen einschätzen. Allerdings ist es nicht so, dass schlechte Stimmungen ignoriere oder nicht bemerke, aber ich bin dafür nicht so anfällig und lass mich lange von irgendetwas runter ziehen.

UNDERDOG: Hamburg und Punk haben eine lange Geschichte. Welche persönlichen Begleitumstände haben dich zum Punk im Revier gemacht...
Da muss ich ja als erstes anmerken, dass ich gar nicht gebürtig aus Hamburg komme. Ursprünglich bin ich in der Nähe von Frankfurt am Main aufgewachsen. Ne Kleinstadt im Taunus etwa 30 Minuten mit der S-Bahn von Frankfurt entfernt. Da hat das mit dem ganzen Punkding auch schon relativ früh angefangen. So mit 9-10 Jahren hat sich mein damaliger bester Freund immer die ganzen Ärzte-Kassetten seiner älteren Schwester geklaut, die haben wir dann hoch und runter gehört und ich war da schon ziemlich von der Mucke angefixt. Mit 13-14 Jahren hat dann irgendwer mal die „Alle gegen Alle“ von SLIME angeschleppt und ab da war es dann komplett um mich geschehen… Was dann kam, kennt wahrscheinlich jeder aus seiner eigenen Punkrockjugend.
Ne witzige Anekdote die mir in dem Zusammenhang noch einfällt: Irgendwann in frühster Jugend flog in meinem Zimmer mal „The great Rock´n Roll Swindle“ rum. War nur ne überspielte Videokassette auf der SEX PISTOLS stand. Meine Mutter stellt mich zur Rede, was ich mir denn da anschauen würde. Ich konnte sie überzeugen, dass es ein Musikfilm sei, aber wenn sie gewusst hätte, was dieser Film bei mir anrichtet, wäre ihr ein Porno im Endeffekt wahrscheinlich lieber gewesen.

UNDERDOG: Wo du von Hessen nach Hamburg bist, hast du feststellen können, dass du in eine gefestigte, arrogante Szene rein zukommen versuchst oder fühltest du dich gleich kreativ eingebunden im "Kreis des Vertrauens"?
Ich bin 1998 nach Hamburg gezogen, war aber seit 1996 eigentlich ziemlich regelmäßig hier. Ein Kumpel von mir hat hier seinen Zivi gemacht, und wir haben den dann immer mit ein paar Leuten in seiner kleinen Bude besucht und ordentlich die Sau raus gelassen. Zu der Zeit lief auch gerade der APPD Wahlkampf zur Wahl 98 hier in HH auf Hochtouren. Da war eigentlich immer was los und man lernte schon einige Leute kennen. 1998 sind wir dann mit noch 2 anderen Freunden aus Hessen in eine 4er WG mitten auf den Kiez gezogen, da waren dann auch immer irgendwelche Leute bei uns in der Wohnung die jeder von uns irgendwo auf gabelte. Dadurch entstand dann doch recht schnell ein großer Bekanntenkreis, und ich hatte von Anfang an eigentlich nie das Gefühl das es hier so ne arrogante Szene gibt wie einige behaupten. War wahrscheinlich aber auch von Vorteil, dass wir zu viert zusammen gewohnt und auch los gezogen sind. Von daher gab es da in Bezug auf die Punkszene keine Probleme.
Andererseits habe ich/wir gerade über NEUE KATASTROPHEN noch mal nen ganzen Schwung neuer Leute kennen gelernt. Ist ja auch ein äußerst positiver Aspekt am musizieren, dass man weiterhin überall neue Leute kennen lernt.

UNDERDOG: Seit Ende 2007 herrscht Waffenverbot im Kiez. Rivalitäten gibt's dennoch weiterhin. Gibt es für dich als bekennender St. Pauli-Supporter, was du ja auch nach Außen kehrst, und Punk manchmal das Gefühl, dich bewaffnen zu müssen, um sicher durch die Straßen latschen zu können? Bei welchen Gelegenheiten wurde es für dich schon mal brenzlig?
Ich muss zugeben, dass ich hier in Hamburg noch nie wirkliche Probleme hatte. Zwar gab es schon das ein oder andere Mal Stress mit irgendwelchen Blödköppen die dem zweiten (weitaus unwichtigerem) Fußballclub dieser Stadt angehören, aber das war meistens nur bescheuertes Rumgeprolle und viel heiße Luft. Da habe ich in Frankfurt früher andere Geschichten erlebt. Gerade wenn wir zur irgendwelchen Konzerten gefahren sind, gab es schon weit aus mulmigere Situationen, wo es auch mal was auf die Mütze gegeben hat. Soll jetzt aber nicht heißen, dass ich das hier in Hamburg alles als Friede, Freude, Eierkuchen empfinde. Gerade auf dem Kiez habe ich das Gefühl, dass es in den letzten Jahren immer unangenehmer wird und die Hemmschwelle bestimmter Leute zum Teil gegen Null tendiert. Auch trifft man hier immer öfter auf rechtes Gesindel, das seine Meinung offen und ungehindert zur Schau stellen kann. Aber das ist ja eine Entwicklung, die sich mittlerweile leider überall beobachten lässt. Einem Freund von mir haben vor nicht all zu langer Zeit ein paar Nazis mit ner Holzlatte ein Auge zertrümmert. Da sprach danach auch keiner vom Holzlatten-Verbot… Aber bewaffnen würde ich mich aus diesem Grund nicht, noch nicht.


UNDERDOG: Mit dem "Degowski-Beat" habt ihr euch dem Gladbecker Geiseldrama (August 1988) thematisch genähert und den unfassbaren Verlauf bis zum "Finalen Todesschuss" musikalisch skizziert. Was hat dich bei diesem Thema fasziniert?
Auf das Thema hat mich ein Kumpel gebracht. Der kam irgendwann mal mit ner alten Doku an und fragte, ob ich mich daran noch erinnern könnte. Ich war zwar 1988 gerade mal 11 Jahre alt, aber als ich die Bilder sah, war mir das sofort wieder präsent. Ich hab mich danach ein bisschen mehr mit dem Thema beschäftigt und fand den ganzen Ablauf der damaligen Geiselnahme total verrückt und auch faszinierend. Da ist soviel passiert und falsch gelaufen, dass würde als Fernsehfilm jeder für komplett übertrieben halten. Andererseits ist die ganze Geschichte nach wie vor überall anzutreffen. Ich erinnere mal nur an das LP-Cover von HAMMERHEAD, welches vor nicht allzu langer Zeit auf dem Index gelandet ist. Dann gibt es da noch nen Song namens Hundstage von KUMPELBASIS aus Berlin der sich auch damit beschäftigt. Den hatte ich mal ne ganze Zeit als Ohrwurm und irgendwie ist daraus der Text für Degowski-Beat entstanden. Die haben mich sozusagen inspiriert. Dass der Song und das Video jetzt zeitgleich zum 20. Jahrestag fertig waren, ist ein Zufall und war nicht geplant. Aber das zum 20. Jahrestag Unmengen an Fernseh- und Zeitungsberichten erschienen, zeigt aber auch, dass man mit dem Thema wohl noch genug Leute anspricht und es noch immer „fasziniert“. Wenn auch auf die eine oder die andere Art. Ich dachte mir schon, dass es wohl den ein oder anderen Bericht dazu in der Glotze geben wird, aber was dann alles aufgefahren und wieder ausgebreitet wurde fand ich echt unglaublich. Das ganze hat natürlich auch zur Verbreitung unseres Videos beigetragen, und die Zuschauerzahlen gingen innerhalb von einer Woche um 8000 Klicks nach oben. Okay, es gefällt nicht Allen…

UNDERDOG: Als Reaktion auf das Video gibt es Aussagen wie "Kultgangster" und "Scheiß Video, scheiß Thema". War das Video eine Parodie, eine Hommage an vermeintliche Outlaws oder die Erinnerung an ein totales Versagen von Medien und Polizei?
Also „Scheiß Video, scheiß Thema“ ist ja noch das harmloseste was die Leute so schreiben. Die halten uns ja für völlig krank und beschimpfen uns auch mal in einer persönlichen Nachricht als Dreck und Abschaum. Ich meine, wenn es ihnen Spaß macht. Wir amüsieren uns ja auch köstlich über die Reaktionen auf das Video. Und das vor allem auf einem Portal wie Youtube wo es massenweise Nazipropaganda und sonstigen sexistischen und menschenverachtenden Scheißdreck zu bestaunen gibt.
Ich sehe den Song und das Video eher als Tatsachenbericht. Nix was im Video oder im Text vorkommt ist erfunden, sondern das wurde genau so gesagt oder ist so passiert. Auch soll es in keinster Weise die beiden Toten herabsetzen oder das ganze Verherrlichen. In erster Linie soll es aufzeigen, wie die Presse ganz ungeniert ihr sensationsgeiles Gesicht präsentierte, ohne Rücksicht auf Verluste. Sowie eine Polizeiführung, die völlig desolat und konzeptlos agierte und so das ganze eigentlich erst ermöglichte. Die haben sich einfach alle bis auf die Unterhose blamiert und würden am liebsten den Mantel des Schweigens drüber decken. Aber nicht mit uns!
Na, und dass zwei kleine kriminelle Ruhrpottprolls, deren Weltbild an der Stadtgrenze von Gladbeck endete, "nur" mal schnell ne Bank überfallen wollen, daraufhin aber eines der spektakulärsten Verbrechen begehen, gibt es so schnell wohl auch nicht wieder.
Ich muss aber gestehen, wir als Band waren von dem Song, als er fertig war, auch erstmal entsetzt.

UNDERDOG: "Lebend kriegen die uns nicht". Brauchen wir mehr gesellschaftliche, menschliche Dramen, um auf Missstände hinzuweisen oder verkommen die persönlichen Schicksalsschläge zu Randnotizen im gleichgültigen Takt der Gefühllosigkeit und die Unfähigkeit, mit der eigenen Angst umzugehen: Was ist dafür verantwortlich?
Der „Leben kriegen die uns nicht“ Spruch stammt auch von Degowski und das hat ja auch nicht so richtig funktioniert. Das ganze Shirt mit dem Spruch ist ne wunderbare Provokation. Neben dem Spruch sind halt auch noch Degowski und Rösner (die beiden Geiselnehmern) abgebildet und die Leute schauen da schon zweimal hin. Hatte es zum ersten Mal beim Heimspiel von St. Pauli an und bin schon lange nicht mehr so entsetzt angeschaut worden. Ist also unser Beitrag zur Punkrock-Provokation im Jahre 2008.
Um auf den zweiten Teil deiner Frage zurückzukommen; Missstände werden doch vom Großteil der Menschheit erst dann wahrgenommen, wenn es ihnen ans eigene Leder geht. Wen interessiert es, dass ein Land wie China tausende von Menschen hinrichtet und unterdrückt, wenn deutsche Athleten dort Gold gewinnen können. Was sollte es mir ausmachen, wenn eine riesige Datenüberwachung und die damit einhergehende Repression stattfindet, solange ich mir nix zu schulden kommen lasse. Und wenn ich mal einen persönlichen Schicksalsschlag hinnehmen muss, dann mach ich die Glotze an und mir werden zig Menschen präsentiert, denen es noch viel schlechter geht. Also alles gar nicht so schlimm, schön mein Opium geschluckt und weiter nach unten getreten und nach oben gebuckelt. Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass irgendwelche Dramen oder Tragödien auf Missstände hinweisen. Vielmehr werden sie dann so verkauft, dass es nachher heißt, zum Glück hat es mich nicht erwischt oder mir geht es ja noch ganz gut.

UNDERDOG: Alex, in den Texten gibt es klare Ansagen. Auf die Fresse, die Kugel für den Arier. Die destruktive Grundstimmung und der Nihilismus ist zentraler Punkt, der stark an die frühen RAZZIA mit Rajas Thiele angelehnt ist. Siehst du die Band als Ventil und kompensierst deine Wut oder fühlst du dich ständig wie "unter Geier"...Amok bei Aldi und Verfolgungswahn? Klingt stark nach Großstadtneurosen?
Also die Band ist schon ganz klar ein Ventil um der ganzen Wut über bestimmte Zustände Luft zu machen. Ist ja auch besser und gesundheitsfördernder als der tägliche Amoklauf im Supermarkt um die Ecke. Ich schreibe schätzungsweise 99% der Texte für unsere Songs und die werden dann schon innerhalb der Band diskutiert und wenn irgendwer mit bestimmten Aussagen Probleme hat, dann versuche ich das zu ändern oder zu verbessern. Es ist also so, dass aRösnerlle Bandmitglieder hinter unseren Aussagen und Inhalten stehen, und dass ist mir beim schreiben und singen sehr wichtig. Außerdem sind auch nicht alle unserer Texte todernst gemeint. Ich finde, dass sich in vielen Songs auch ein gewisse Ironie und auch die ein oder andere witzige Geschichte finden lässt.
Die meisten Ideen für die Texte kommen mir in Bandgesprächen oder im normalen Alltag und da ist ne Großstadt wie Hamburg natürlich der perfekte Nährboden. Ich muss aber auch ganz ehrlich zugeben, dass ich bei der ganzen Kritik gegenüber dem Stadtleben, die es in manchen unserer Texten gibt, ein absoluter Stadtmensch geworden bin und das auch nicht missen möchte. Aufgewachsen bin ich ja mehr oder weniger auf dem Land und jedes Mal wenn ich meine Familie dort besuche, hab ich nach wenigen Tagen die Schnauze voll. Da fehlen mir einfach die Abwechslungen und das (sub)kulturelle Angebot. Das merkt man halt auch an den ganzen Leuten die dort Leben, wenn ich mich mit Freunden von früher treffe hab ich das Gefühl eine Zeitreise zu machen. Die labern noch den gleichen Schwachsinn wie vor 10-12 Jahren, nur das sie jetzt in ihrem Reihenhaus mit Festanstellung hocken. Klar, der Gedanke irgendwann mal wieder aus der Stadt raus zukommen ist schon da, gerade auch wegen meiner Tochter. Aber dann muss das schon irgendwie Richtung Wohnprojekt auf altem Resthof oder so gehen. Mit den richtigen Leuten und in die richtige Gegend. So was kann ich mir schon irgendwann vorstellen aber im Moment ist meine Großstadtneurose vielleicht noch nicht ausgeprägt genug.

UNDERDOG: In "Tatenlos" sprichst du den V-Mann-Skandal vom Verfassungsschutz in der NPD an, der ein Scheitern des NPD-Verbotsverfahren nach sich zog. Heute sind es meiner Meinung nach vor allem die Freien Kräfte und die Autonomen Nationalisten, die ein erheblich gefährlicheres Potential darstellen und auch innerhalb der NPD umstritten sind. Eine Partei kann verboten werden, aber der Kampf um die Köpfe geht weiter. Welche Aufklärungskampagnen und präventive Maßnahmen müssen auf der kommunalen Ebene installiert werden, um einen Rechtsruck in der Gesellschaft zu verhindern?
Der Song und der Text von „Tatenlos“ sind schon ein paar Tage älter und bezieht sich eher auf den Umgang von Seiten der Politik und der Verfassung mit der rechten Brut. Als ich den Text geschrieben habe war der V-Mann Skandal gerade aufgeflogen und es wurde der NPD Verbot heiß diskutiert. Ich persönlich halte jedoch eh nix davon, da mit Verboten vorzugehen, denn das ändert ja nicht die Grundhaltung und die politischen Ansichten der Rechten. Ich bin da ganz deiner Meinung, dass gerade die Freien Kräfte und insbesondere die Autonomen Nationalisten mittlerweile die größte Gefahr darstellen. Da herrscht eine Bereitschaft zur Gewalt, die es zwar seit je her in dieser Szene zu finden gab, nun aber anscheinend mehr organisiert nach Außen tritt. Das konnte man ja bei den 1.Mai Veranstaltungen hier in Hamburg-Barmbek ganz gut beobachten, mit welcher Militanz und Überzeugung da bestimmte Gruppen aufgetreten sind. Ich finde darüber muss es mehr Informationen auch für den Normalbürger geben. Für viele Menschen ist Faschismus seit 1945 entweder nicht mehr existent oder nur in irgendwelchen kleinen Ortschaften im Osten anzutreffen. Dass das nicht stimmt und das rechtes Gedankengut mittlerweile in allen Ämtern anzutreffen ist wissen bzw. glauben doch die wenigsten Menschen. Auch dass ständig beide politischen Lager in einen Topf geschmissen werden, halte ich für gefährlich. Ich bin der Meinung, dass dadurch die Gefahr von Rechts geschmälert wird und jegliche präventive Arbeiten von Links Stein in den Weg geworfen werden. Von Otto-Normal-Verbraucher gibt es dann wieder solche Sätze wie: „Die müsste man alle verbieten“ oder auch die typischen „Linken Chaoten, denen es doch nur um Randale geht“. Na schönen Dank. Manchmal bin ich auch der Auffassung, dass auf lange Sicht ein extremer Rechtsruck innerhalb der Gesellschaft gar nicht zu verhindern ist. Der größte Teil der Menschen strebt doch förmlich nach der starken Führungshand, zusätzlich werden viele dumm und arm gehalten und finden in den stupiden Parolen von Rechts auch noch Bestätigung für ihre einseitige Denkweise. Hört sich jetzt ziemlich pessimistisch an, aber ich glaube, bei diesem Thema stirbt die Hoffnung zuletzt.

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