DARKNESS DIVIDED - Written in blood

Written in blood
Written in blood

DARKNESS DIVIDED
"Written in blood" CD
Victory Records
Mit einem Symphonic-Metal-Intro eröffnen DARKNESS DIVIDED den blutgetränkten Wahnsinn aus orchestralischer Schönheit und kardiologischem Klinikaufenthalt. Heavy Metal und Klassik statt Medikamente? Nun, das hilft, den Blutdruck zu senken, sollte er in bedrohliche Höhen schießen. Neu ist dieser Mix nicht, und ich frage mich, woher die Faszination an Metal-Klassik herkommt. "Written in blood" liefert hinreichend Beweise dafür, dass vor allem virtuose komplexe Strukturen vorhanden sind, die komponiert un dkonzipiert sind, nicht gespielt, sondern auch instrumental funktionieren. Dennoch ist das Duell von Ghoul-Röchel und zerbrechlicher Klarheit eine Anlehnung an das Schöne und das Biest. Und fürwahr, das technisch aufpolierte Techtelmechtel an der Gitarrenfront erhöht das Interesse an komplexeren Songstrukturen, wie sie früher Genesis und Pink Floyd verwendeten, mit dem Unterschied, dass DARKNESS DIVIDED den engagierten Metal deutlich aus dem musikalisch belanglosen und chartsverseuchten Pop unserer Tage herausführen und motivisch-thematische Sequenzen einfügen, die "Written in blood" wie die Mondschein-Sonate schaurig-schön erklingen lassen.

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