Coldburn - Down In The Dumps

Down In The Dumps
Down In The Dumps

Coldburn
"Down In The Dumps" LP/CD
BDHW / Soulfood
Mosh it up, Baby! Wir gegen die Welt, bis wir das rettende Ufer erreichen oder zusammen untergehen. Im Slow-Motion-Style variieren COLDBURN Tempo und Spielfluss, der aufgrund vieler Breaks ins Stocken gerät und einen direkten Aufprall verhindert.

Der brachiale Gitarrensound überrollt die widerspenstige Harmonie in einer Dampfwalzen-Manier, hämmert gegen die Schädeldecke und zertrümmert die Akkordschichten mit hydraulischem Saiten-Anschlägen. "I don’t like myself anymore since I’m twentythree". Der Zug ist abgefahren, keine Frage. Und mit der automatisch ablaufenden und mit größerer Schlagenergie arbeitenden Rhythmusmaschine werden die Arbeiten nicht unbedingt schneller erledigt, aber dieses rationelle Verfahren verspricht mehr Effizienz, weil sich der Schlagabstand stetig verändert. "Yeah, you keep draggin me deeper and deeper". Ein Riff wie eine Erschütterung, während Johannes brüllt wie die Fallbirne gegen den Brückenpfeiler. Morgens um halb Zehn ist die Welt schon nicht mehr in Ordnung, die Stimmung im Keller. "I feel alone, I'm dead and gone!" Der ersehnte 11-Uhr-Zug mag Ablenkung garantieren, aber irgendjemand muss ja noch die zertrümmerten Brocken wegräumen. Aber gemeinsam schaffen wird das schon und warten auf den Feierabend: "Now we’re going down together. Let’s celebrate the end". Nur schade, dass wir morgen wieder raus müssen.

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