LOCKENKOPF #8

LOCKENKOPF #8
LOCKENKOPF #8

LOCKENKOPF #8
72 DIN-A-5-Seiten; €???
Lockenkopf Fanzine, Postfach 16, 15881 Eisenhüttenstadt
lockenkopf-fanzine@web.de
Thomas "Steelbruch" Lockenkopf wünscht sich mehr "OI!-Schmankerl" (sprich Fanzines) und bedauert, dass die OI!-Community lieber im Web 2.0 unterwegs ist, als selbst etwas hervorzubringen. Dann lässt er mich mit seiner "Klolektüre" alleine.
SECRET ARMY were on the road and describe what happened on  their European tour 2013.

Im Anschluss folgt ein weiter Tourbericht mit den HALBSTARKEN JUNGS, die direkt aus der Kneipe von Düsseldorf gen England fahren und nun was in ihrer Vita vorzuweisen haben. Thomas wird toleranter, kauft 2 Tickets für ein DIE AMIGOS-Konzert und ist (erst) hinterher einsichtig, dass er sich sowas nicht mehr geben muss.
Etwas uninspiriert bearbeitet ist der Fragenkatalog an 2 DJ's, wobei die Fragen numerisch aufgelistet stehen und die Interviewpartner jeweils extra antworten. Hier wäre Thomas besser beraten gewesen, die gleichen Fragen nur einmal und die Antworten beider DJ's hintereinander weg aufzuführen.
OLDFASHIONED IDEAS from Sweden introduce theirself, explain the main thing, their musical references and about saying "Alter Schwede". Ein paar Konzertbesuche weiter wird mit Bocky vom PUNKROCK! rumgekuschelt, der die Vorzüge eines Printmediums erklärt und ein Kribbeln bekommt, wenn er die Kartons mit den druckfrischen PUNKROCK! öffnet, das für ihn "schon ein bisschen wie 'ne Geburt" ist.
Des Weiteren gibt es lose aneinandergereihten "typische Alltagsgeschichten" eines gelangweilten Kleinstadt-Kindes zu lesen über hippe Rebellen und Präsidenten, Eisenkinder, Konservativ OI und das normale Leben.
Abschließend gibt es einen Tattoo-Report, der mich sehr interessiert hat und das einzige wirkliche Highlight des aktuellen Lockenkopf-Fanzine darstellt.

Gesamteindruck:

Thomas entschuldigt sich bei allen, die ihm was zum Besprechen geschickt haben, "aber trotzdem auf der Strecke geblieben sind". Er gelobt Besserung, weiß aber nicht, ob es besser wird. Gleichzeitig entschuldigt Thomas sich schon mal jetzt dafür, dass in der nächsten Ausgabe wieder nichts "von euch" zu lesen ist. Immerhin ist Thomas ehrlich. Aber ehrlich gesagt, empfinde ich den Inhalt als wenig inspirierend, denn bis auf den Tattoo-Report gibt es zu viele Tourberichte und eher inhaltsleere Interviews, die in dieser präsentierten Form den von Thomas erwähnten Niedergang der Skinheadkultur nicht aufhalten wird. Thomas liefert wenig überzeugende Aspekte, diesem von ihm prophezeiten Niedergang etwas Nachhaltiges entgegenzusetzen oder wertvolle Grundlagen für ein Qualitätsmerkmal zu liefern, einen Diskurs anzuregen und Innovationen zu entwickeln. Vielleicht ändert sich das mit der kommenden Ausgabe.

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