METZ - II

METZ "II"
METZ "II"

METZ
"II"
Sub Pop/CARGO
Alex Edkins ist ein ziemlicher Pessimist. Und diese Grundstimmung zieht sich wie ein roter Faden durch die psychotischen Episoden, die die 10 Songs lautmalen. Schon der Opener "Acetate" legt einen mörderischen, selbstzerstörerischen Akt der Beharrlichkeit dar, monotones Hämmern und verrückte Gedanken in Einklang zu bringen.

Niederreißende Riffs und ein miesgelaunter Schreihals, der sich und die ganze Welt hasst. Was folgt sind destruktive Strukturen, die bestückt sind mit hämmernden Beats und verrückten Ideen. "Spit you out", "IOU" sind Abgesänge auf den emotionalen Niedergang. Ein paar Akkorde, die wiederholt und verdroschen werden, bis die Finger blutig und die Nerven blank sind. Das klingt ziemlich bedrückend und streitsüchtig. METZ suchen erst gar nicht nach einer Ausrede, weil es keine Aussicht auf Besserung gibt. Ein Krach, der dich herausfordert und einlädt. Schlechte Laune ist offenbar ansteckend.

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