LZA - Schrottpunk statt Elektrokunst

LZA Schrottpunk statt Elektrokunst
LZA Schrottpunk statt Elektrokunst

LZA
Schrottpunk statt Elektrokunst
Wiewaldi Tonträger
"Hier wird der Krach noch selbst gemacht!" LZA gehen in die Klangwerkstatt, schrammeln, hobeln und bauen in ehrlicher Handarbeit ein Punkrock-Kleinod, das in einer intimen Atmosphäre mit recht einfachen Mitteln zusammengeschustert wird. Hier werden die Akkorde noch mit dem Holzhammer bearbeitet.

Meike gibt den Ton an und schreit ihre Spielkameraden auch schon mal an, wenn es härter und lauter werden soll. Überhaupt offenbaren LZA, dass Punk kein Streichelzoo ist, denn wehe, mensch nähert sich ihnen ungefragt und nervt rum, dann gibt's aufs Maul und gut ist. Klar, Punk heißt auch meckern. Und Meike ist darin Meisterin ihres Fachs. Nazis, Bundeswehr, Kapitalismus...Meike ist offensiv und sorgt dafür, dass ihre Feindbilder ihr Fett kriegen. Dazu weht ein heftiger Vorkriegsjugend-Sound mit 80er-Charme, der polternd und wütend einen Pogorausch verursacht, dass der Boden knarrt und die Gläser und Kästen wackeln wie auf dem Jungessellenabschied. Schlimmer noch als ein Weltuntergang oder Ü-30-Parties. Der Schrottpunk ist in liebevoller Handarbeit gefertigt, und dass ist mir 1000 mal lieber, als ein künstlich produziertes steriles Designerstück, das substanzlos ist. Schrottpunk statt Elektrokunst. Mehr Druck, mehr Reibung, mehr Power. Punk bleibt in Bewegung!

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