North - Light The Way

North - Light The Way
North - Light The Way

North

Light The Way

Prosthetic Records

NORTH bringen Licht ins Dunkel. Langsam und beschwerlich bahnen sich die Riffs im Opener "Moonswan" den Weg durch die feucht-miefigen Räume, bis Evan Leek wie ein aufgeweckter Tote grölt und dem Slow-Down-Rhythmus folgt. Anklagend und befreiend dringen die Wörter ins ZNS vor, die unkontrolliert und affektiert von den Wänden widerhallen. 

 Der eigentliche Ruhepol ist der verspielte Doom-Rhythmus, wo die Gitarrenriffs davonschweben, sich verdünnisieren und eins werden mit den Elementen. Dem gegenüber wirkt der basslastige Grundtenor wie ein Orientierungspunkt, ein Leuchtturm ganz oben auf dem Hügel. Und wenn der destruktiv wirkende Klangkörper auch mal vom Weg abgekommen scheint, saugt er mit einem tieferen Gefühl des Friedens die leidvolle Stimmung auf, in der wir unser Herzu verschließen und wir unsere Kernwerte verleugnen. NORTH lautmalen schmerzhafte Erinnerungen, bis wir bereit sind, diese zu ertragen oder zu akzeptieren. Mit dem beruhigenden sanften instrumentalen  "Relativity" endet ein verstörendes Klangbild, das von NORTH entwickelt wurde, um ein besseres Verständnis aufzubringen, für den Kampf gegen denjenigen Teil in uns, durch den wir uns bedroht fühlen.

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