NAIVE - s/t

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NAIVE

s/t
Contraszt! Records
NAIVE aus Kölle lautmalen einen nebulösen Sound, der zwischen Post-Punk und Wave eine recht melancholische Seite offenbart, die charmant und eine in die leere Ferne schweifenden Blick zeigt, mit der ein Zögern ausreicht, um die musikalische Schwermutslandschaft in Moll- und Pastelltöne zu malen, die langsam verblassen.

Doch irgendwie reißt mich die Stimme aus der Lethargie, die mich tröstend in den Arm nimmt, während die instrumentale Begleitung das Selbstgefühl ablenkt und die Schockstarre zwischen Abschied und Aufbruch auflöst. Und dann ist sie da, die Aura, die die Songs umhüllt wie ein Kokon, in dem etwas Wundervolles heranwächst. Und ja, trotz lähmender Mattigkeit ergießt sich die Aura wie ein Hauch oder ein Dunst über die stillen Momente der Naturhaftigkeit, der die Gestalt der Ergriffenheit eintauscht gegen den Einfluss der Stille, Traurigkeit und sparsamen Beleuchtung. NAIVE erschaffen eine Klangästhetik, die gekennzeichnet ist von einer schrittweisen Bangigkeit und bleierne Schwere, die sich nur langsam lichtet.

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