PEARS - Green Star

PEARS - Green Star
PEARS - Green Star

PEARS

Green Star LP/CD
FAT WRECK CHORDS
"We didn't want to make Go To Prison 2", erzählt Zach Quinn. Geblieben sind kurze, prägnante, wilde Songs, die mehr Struktur haben, als auf ihrem Debüt. "Green star" ist verspielt und unberechenbar, schnell, psychotisch und zugleich unerhört vielseitig.

Heavy Riffs, metallische Eskapaden und High Speed Rock and Roll-Salven mit gelegentlichen Piano-Klängen, alles nur kurz angerissen und angedeutet, um den wilde Hummelflug nicht zu stören. Erstaunlich, was PEARS alles verwursten und trotzdem den roten Faden nicht verlieren. Der Grundrhythmus, der die fragil wirkende Struktur zusammenhält, auf dem aufgebaut wird. Und dann nicht mehr ganz so ungestüm, unbedarft an die Sache rangeht, sondern das Chaos kontrolliert. Dennoch ist "Green star" nicht zu bändigen. Interessant wird es in Kombination mit den vielen Ideen, die PEARS einbauen. Das führt aber auch dazu, dass die Songs viele Unterbrechungen haben, ständig hin und herspringen und ungewöhnliche Verbindungen eingehen. Einfach spielen, worauf sie Lust haben. Das funktioniert hervorragend. Und bevor Langweile einkehrt, endet auch schon ein Song. "Green star" ist geprägt von einer explodierenden Lebendigkeit und einer Vielfalt des Momentes, hibbelig und ganz schön durchgeknallt.

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