URGENT FURY - Let Freedom Sting

URGENT FURY - Let Freedom Sting
URGENT FURY - Let Freedom Sting

URGENT FURY

Let Freedom Sting LP
www.urgent-fury.com
URGENT FURY wurde 1985 in New York von Abraham Rodriguez gegründet und war dort in der Punk-/Hardcore-Szene aktiv bis zur einstweiligen Auflösung der Band 1992. Abraham Rodriguez lebt schon seit mehr als zehn Jahren in Berlin und hätte die Band nicht über den Atlantik hinweg längere Zeit am Leben erhalten können.

 2013 lernte Abraham schließlich Drummer Michael und Bassist Markus kennen, somit war die erste Berliner URGENT FURY-Besetzung komplett – seit 2015 hat Steiff (u.a. STROMSPERRE) Markus "Magenbitter" am Bass ersetzt.
Der Bandname ist angelehnt an der Operation "Urgent Fury", jene US-Grenada-Invasion, die der damalige US-Präsident, Ronald Reagan, zu verantworten hatte, um nach dem Desaster des Vietnamkrieges der angeschlagenen Nation ihren Stolz und ihr Selbstwertgefühl zurückzugeben. Geschichte hört wohl nie ganz auf. Blut klebt immer noch an den Händen der Regierungen. Bei der Band werden höchstens die Finger blutig gespielt. "Two step" klingt täuschend echt nach "I got a right" in einem authentischen Destroy-Feeling. Im Ruck-Zuck- und Hau-drauf-Verfahren werden die Songs heruntergespielt, erzeugen Rückkopplungen das Gefühl, Punkmusik roh, dirty, ohne Overdubs, live'n'loud aus den Boxen zu jagen. Wie gehetzt und gejagt werden die politischen Inhalte ins Kreuzfeuer geschleudert und die hässliche Seite Amerikas in Kontext gebracht. Mit einfachen Worten kritisiert Abraham Rodriguez ein kriegerisches, mörderisches System, benutzt Parolen und eine Symbolsprache, die kurz, bündig und schlüssig den Abgesang vom Traum von Freiheit und Gerechtigkeit auf einer ironisch-bissigen und zynischen Art und Weise lautmalt. Dazu weht ein Sound daher, der sich stark an Bands der 80er Jahre wie CAUSE FOR ALARM, GANG GREEN, REAGAN YOUTH orientiert, die ebenfalls ungestüm, direkt und wild entschlossen waren, einen Meilenstein des trashigen, schnellen, schnörkellosen Hardcores vorzulegen. Eingängig strukturierte Rhythmen, die auf einem satten Bass-Fundament, peitschenden Riffs, dreschenden Drums und den leicht panischen Gesängen von Abraham basieren. "Justice is for the rich" klingt dann mal nicht wie ein und der selbe Song, sondern hat auch ein kurzes BAD BRAINS-Reggae-Intermezzo. Please, give me an injection, I am addicted!

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