STONEHEAD - Inner Demons

STONEHEAD - Inner Demons
STONEHEAD - Inner Demons

STONEHEAD

Inner Demons
Kick the flame / Broken Silence
Mit "The end" eröffnen STONEHEAD eine episch angelegte Klangreise durch die Annalen des Rocks, die sich dynamisch entwickelt und den gleichtönigen Grundrhythmus mit Doom und Prog-Rock-Elementen aufwertet. "Mama always told me" beginnt mit Banjo und Grillenzirpen, hier überwiegt der Memphis-Blues-Einfluss, der Hard-Rock-Modus bleibt jedoch erhalten.

"Heaven ain't a good place to be" lässt die langen Haaren durch die Luft wehen, die Headbanger-Fraktion kommt auf ihre Kosten. In der Folge wiederholt sich die Ausrichtung. Blues, Hardrock und Kick ass Rock and Roll, mit großer Spielfreude und -leidenschaft inszeniert, die einen evil touch versprüht, die warmherzig erklingt ("The last drink") und mehr darauf bedacht ist, die inneren Dämonen zu nähren, als sich von ihnen zu befreien. Dieser Eindruck wird verstärkt durch Nobby's rauchig-voluminösen Gesangsstil, der sich mächtig auftürmt und gebärdet wie ein röhrender Hisch in der Brunft, dann aber auch besinnlich und einladend intoniert wie ein artiger Schwiegersohn, der bei Schwiegervater um die Hand der Geliebten anhält. Egal, ob Nobby und STONEHEAD Motoröl statt Whiskey trinken, die musikalischen Strukturen sind ausgefeilt und nachhaltig arrangiert, dass STONEHEAD nicht nur das Feuer hüten und die Asche aufbewahren, sondern den Hard 'n' Heavy-Faktor entflammen und variabel ausschmücken. Die Akkorde wandeln wie Splitter des Zorns im lodernden Feuer, während die Worte messerscharf in heißer Glut züngeln.

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