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IRON CHIC - You Can`t Stay Here

IRON CHIC - You Can`t Stay Here
IRON CHIC - You Can`t Stay Here

IRON CHIC

You Can`t Stay Here
Side One Dummy / Cargo Records
Nach dem tragischen Tod ihres Gitarristen Rob McAllister im Januar 2016 beschließt die Band aus Long Island nicht etwa, die Segel zu streichen, sondern ihre Energie in eine neue Platte zu stecken, um McAllister ein musikalisches Denkmal zu setzen.

"Der Verlust von Rob durchdringt jeden Aspekt des Albums" bestätigt Sänger Jason Lubrano, dessen Vater starb, als er 21 Jahre alt war. Nihilismus, Depression, Wut gegen sich selbst. Der Umgang mit Verlust und Trauer mündet in einer trostlosen Verstimmung, die IRON CHIC musikalisch akzentuieren, es aber vermeiden, Heulbojen-Emo-Songs zu produzieren, sondern anstelle dessen Melodien und Rhythmen treiben zu lassen und zu keinem Zeitpunkt ein Risiko des verlorenen Häufleins eingehen. Dafür sind die kollektiv gesungen Gesangslinien eher ein Reflex, den Kampf mit sich und der Welt fortzuführen. "Let's. Get. Dangerous" ist etwa wie ein Heimkehr zu sich selbst, als der freiwillige Untergang, was sich vor allem in den aufkratzenden Riffs niederschlägt. "You can't stay here" ist ein Album ohne Trotz, in Ruhe und Reife gespielt. "We're not giving up!" Aber: Es schmerzt immer noch!

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