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Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz

Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz
Mütter unerwünscht

Mütter sind unerwünscht bei der Arbeit in Deutschland. Genau diese Benachteiligungen hat Christina Mundlos in ihrem neuen Buch „Mütter unerwünscht-Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz“(1)anhand von gesammelten Berichten aufgezeigt. Die Strategien der Arbeitgeber, ob gezielt oder auf Vorurteilen basierend, sind vielfältig und nicht immer gleich erkennbar, aber sie alle haben das Ziel, Frauen aus dem Arbeitsmarkt zu drängen. Nicht Frauen sind verantwortlich für die sehr niedrige weibliche Erwerbstätigkeitsquote in Deutschland, sondern die Ursache sind Mobbing und Diskriminierung.

In deutschen Unternehmen gibt es eine Kultur der Diskriminierung und des Mobbings

Wie auch in ihrem Buch „Trauma unter der Geburt“ und „Regretting Motherhood“ arbeitet Christina Mundlos mit Erfahrungsberichten von betroffenen Frauen. 25 Frauen unterschiedlicher Berufe und Hintergründe schildern ausführlich, wie ihre Arbeitgeber sie aus dem Beruf zu drängen versuchen. Individuelle Erfahrungen bezüglich Mobbing und Diskriminierung im Kontext von Schwangerschaft und der Rolle als Mutter bei der Arbeit kann als purer Zufall oder persönliche Schwächen abgetan werden, aber die überwältigende Anzahl der Berichte mit genau diesen Erfahrungen kann nicht mehr abgetan werden. Das Private wird sozusagen zum Politischen, denn wenn es so viele Frauen betrifft, dann kann es sich nur um ein strukturelles, gesellschaftliches Problem handeln. So unterschiedlich die Jobs und die Bereiche sind, in welchen die Frauen bis zu ihrem ersten Kind gearbeitet haben, so ähnlich sind die Begründungen ihrer Vorgesetzten. Die Frau könne als Mutter wegen des kleineren Arbeitspensums die bisherigen Aufgaben nicht mehr erfüllen, heißt es zum einen. Mit Kindern sei frau nicht mehr so flexibel und einsatzfähig, zum anderen. Was für die betroffenen Frauen so viel bedeutet wie: Das trauen wir dir nicht mehr zu, liebe Frau

Diskriminierung im Zusammenhang mit Mutterschaft

Christina Mundlos definiert sehr klar, was Diskriminierung ist, was Sexismus ist, und was es sich beim Mobbing handelt. Auch strukturelle Diskriminierung wird mit klaren Beispielen benannt, wie der „Gender Pay Gap“, die ungleiche Entlohnung von Männern und Frauen, familienunfreundliche Arbeitsstrukturen, und die Tatsache, das sich in Deutschland Teilzeittätigkeit und Führungsposition gegenseitig ausschließen.
Mütter und Schwangere sind aber zusätzlich noch spezieller Diskriminierung ausgesetzt, indem anstehende Karriereschritte nicht weiterlaufen, Gehaltserhöhung gestrichen werden, der Arbeitsplatz anders besetzt wird während der familienbedingten Auszeit, und auch nach der Rückkehr zur Arbeitsstelle Fortbildungsmaßnahmen nicht besucht werden dürfen, oder eine Tätigkeit, die weniger Gehalt einbringt, angeboten wird.
Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird von Christina Mundlos als Grundlage genommen die rechtliche Situation für Frauen darzulegen und ihre Möglichkeit gegen die ungleiche Behandlung als Folge ihres Status als Mutter, oder potentielle Mutter, vorzugehen.
Christina Mundlos sieht die Ursache für diese Diskriminierung als vielfältig. Unter anderem ist es das traditionelle Mutter- und auch Vaterbild, aber ebenso stereotype Vorstellungen von Führungskräften, die Eigenschaften besitzen sollen, die traditionell Männern zugeschrieben werden.
Zusätzlich befördern und fördern Führungskräfte eher Mitarbeiter_innen die ihnen ähnlich sind. Die meisten Vorgesetzten sind männlich, so dass Mütter und Frauen benachteiligt sind.
Christina Mundlos thematisiert auch die Identifikation mit dem Arbeitgeber durch Mütter, die sich selbst als Kostenfaktor sehen, und zum Beispiel auch ihre eigene Arbeitsfähigkeit durch die Schwangerschaft als eingeschränkt betrachten, wie es auch in Mütterratgebern benannt wird.
Die Autorin beschränkt sich aber nicht nur auf das Aufzeigen dieser massiven Missstände in der deutschen Arbeitswelt, sondern benennt auch Maßnahmen zur Lösung, wie die Forderung nach drakonischen juristischen Strafen und Folgen, oder familienpolitische Veränderungen, wie die Abschaffung des Ehegatten-Splittings.
Das Buch „Mütter unerwünscht“ liefert die Möglichkeit, sich wieder bewusst zu machen, dass es auch eine politische Entscheidung ist, welche Rolle Frauen in der Arbeitswelt spielen oder nicht, und dass Mütter sich nicht nur alleine entscheiden, sich aus dem Erwerbsleben zurückzuziehen, um dann im Gender Pension Gap 60 Prozent weniger Rente wie Männer zu erhalten.

Christina Mundlos
Christina Mundlos

Christina Mundlos (im Bild links) ist Soziologin, Autorin und seit 2016 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Langenhagen. Sie ist selbst auch Mutter und schildert Diskriminierung in einem Bewerbungsverfahren und ihrer Zwischenprüfung. Auch ihr wurde geraten „mich jetzt lieber erst mal auf das zu konzentrieren, was vor mir liegt, nämlich das Kind.“ Sie hat sich aber nicht zurückgezogen, sondern hält Vorträge und bietet Workshops zu Themen wie „Mütterterror“, „Gewalt unter der Geburt“, „Regretting Motherhood“, „Wandel der Mutterrolle“ an.


«Unsere gesamte Gesellschaft ist durchzogen von Diskriminierungen, Benachteiligungen, Belästigungen und Gewalt»

Christina, in deinem Buch „Mütter unerwünscht – Mobbing, Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ berichtest du wie du als hochschwangere Frau für die Prüfung in Soziologie wegen deiner Schwangerschaft benachteiligt wurdest. Warum werden so selten Benachteiligungen öffentlich gemacht?
    Meist fürchten die Betroffenen, dass sie selber in Verruf geraten könnten. Ein potentieller Arbeitgeber stellt vielleicht nicht so gerne eine Frau ein, die wegen Mobbing geklagt hat. Außerdem sind viele Benachteiligungen nicht nachweisbar. Es mangelt an Zeugen oder Beweisen für Mobbing und Diskriminierung. Viele Betroffene wissen nicht, dass es inzwischen die Beweislastumkehr gibt. Nicht sie müssen beweisen, dass sie diskriminiert wurden. Der Arbeitgeber muss beweisen, dass er dies nicht getan hat. Zudem darf man nicht vergessen, dass Benachteiligungen und Mobbing die Betroffenen selbst beschämen und damit auch lähmen und psychisch belasten. Das ist nicht unbedingt eine Position, aus der heraus man sich dazu bereit fühlt, sich kämpferisch zu zeigen und Missstände anzuprangern.

Christina, was sind die zentralen Verhaltensweisen innerhalb der Mobbinghandlungen gegenüber Mütter/Schwangere am Arbeitsplatz?
    Da gibt es eine Vielzahl an möglichen Mobbinghandlungen: Kündigungsversuche obwohl diese rechtlich nicht möglich sind, das Streichen von Weiterbildungen, negative Bewertungen, Arbeitszeiten, die unflexibler werden, Beförderungen oder Gehaltserhöhungen werden gestrichen, negative Kommentare über die kranken Kinder einer Angestellten, Frauen werden mit Tätigkeiten beschäftigt, für die sie überqualifiziert sind oder mit Aufgaben überhäuft, die unmöglich schaffbar sind, die Mütter werden in Einzelbüros ohne Telefon und PC gesetzt, wie ein Lehrling behandelt man verbietet ihnen mit KollegInnen zu kommunizieren oder umgekehrt, Rückkehrabsprachen für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit werden hinausgezögert oder nicht eingehalten, Mutterschutzregelungen zu Pausen- und Arbeitszeiten werden nicht eingehalten, Frauen werden in weit entfernte Filialen versetzt und vieles mehr ist denkbar.

Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts sind rechtswidrig. Wie schwierig ist es diese nachzuweisen?
    Das kommt immer auf den Einzelfall an. Grundsätzlich rate ich dazu, wenn der Verdacht besteht, dass man diskriminiert wird, so viel wie möglich schriftlich zu machen und auch ein eigenes Gedächtnisprotokoll anzufertigen und sich dann so schnell wie es geht rechtlich beraten zu lassen. Es genügt, wenn man eine Benachteiligung anhand von Indizien glaubhaft machen kann. Man muss nicht beweisen können, dass sie tatsächlich stattgefunden hat.

Sind die Wurzeln von Mobbing eher in den Persönlichkeitsstrukturen der Beteiligten zu suchen oder vielmehr in den Merkmalen der Organisation?
    Beides spielt eine Rolle und beides bedingt sich gegenseitig. Wenn ich in einem familienunfreundlichen Unternehmen mit beschäftigtenfeindlichen Strukturen arbeite, erhöht sich die Gefahr, dass auch die Vorgesetzten und KollegInnen ausgelaugt, überlastet und genervt sind. Hat ein Unternehmen zu viele Personen beschäftigt, die Vorurteile haben, latent aggressiv und wenig verständnisvoll sind, dann wird mein Unternehmen über kurz oder lang auch keine gute Arbeitsatmosphäre und Organisationsstrukturen haben.

Vorgesetzte haben eine Fürsorgepflicht und dennoch laut dem „Mobbing-Report“ 38 Prozent der Mobbing-Fälle ausschließlich von Vorgesetzten betrieben. Was sind ihre Mobbingmotive?
    Manche mobbenden Vorgesetzten sind selber überlastet, bekommen wiederum Druck von oben, haben Angst um ihre Stellung oder verfügen über keinerlei Führungsqualitäten. Andere wiederum präferieren das traditionelle Rollenmodell, haben ein negatives Frauenbild und sind noch der Ansicht, dass sie ihrem Unternehmen einen Gefallen tun, wenn sie Frauen und Mütter diskriminieren – während wir aber wissen, dass ebensolches Mobbing Milliardenschäden in der Volkswirtschaft verursacht.

Welche Art von feindseligen Handlungen sind insbesondere Mütter/Schwangere am Arbeitsplatz ausgesetzt? Kannst du vielleicht ein Fallbeispiel nennen?
    Eine Mutter berichtete mir, wie sie mit ihrem Arbeitgeber vor der Elternzeit genau besprochen hatte wie es weitergehen sollte. Sie hatten ein tolles, fast freundschaftliches Verhältnis. Der Chef war richtig traurig, dass sie in Elternzeit ging und schwor ihr, alles Erdenkliche zu tun, damit sie möglichst bald wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren könne. Er wollte ihr dann so flexible und familienfreundliche Bedingungen bieten wie dies irgendwie möglich wäre, um sie als Angestellte zu halten. Sie war seine beste Kraft und er freute sich darauf, dass sie bald schon aus der Elternzeit zurückkehren würde. Die Mutter freute sich darüber, ihrem Arbeitgeber so viel wert zu sein, und dass beide gegenseitig sich aufeinander einstellen und sich entgegen kommen wollten. Alles schien in „trockenen Tüchern“. In den letzten Wochen ihrer Elternzeit wollte sie sich dann zu einem Gespräch mit ihm treffen, um ganz konkret den nahenden Wiedereinstieg zu besprechen. Doch er hatte über Wochen keine Zeit für ein Gespräch. Da bekam sie erstmalig ein ungutes Gefühl. Als sie dann wieder im Büro stand, tat er überrascht. Er hätte ja gar nicht mehr mit ihr gerechnet, was sie hier wollte, er hätte keine Stelle mehr für sie. Ihre Stelle war bereits besetzt und die vielversprechenden Pläne, die sie noch wenige Monate zuvor mit ihm gemeinsam entwickelt hatten waren hinfällig. Er bot ihr weder flexible Arbeitszeiten an, noch die beabsichtigte Teilzeitarbeit. Stattdessen hätte sie abends und am Wochenende viele Überstunden machen sollen. Die Mitarbeiterin war verständlicherweise schwer gekränkt und konnte die Stelle so nicht ausfüllen. Dies ist nur einer von vielen Fällen, die mich sehr berührt haben und die auch deutlich machen mit wie viel Schmerz diese Diskriminierungen für die Betroffenen verbunden sind.

In welchen Situationen treten diese verstärkt auf und über welchen Zeitraum haben von Diskriminierung betroffene Mütter/Schwangere Diskriminierung erfahren?
    Typischerweise treten Diskriminierungen von Schwangeren und Müttern vor allem in drei Phasen auf: zum einen im Bewerbungsprozess, in welchem sie aufgrund ihrer Mutterschaft keine Chance haben. Zum zweiten häufen sich die Benachteiligungen, wenn Mütter aus der Elternzeit zurückkehren und Vorgesetzte ihnen die Vereinbarkeit erschweren oder sie spüren lassen, dass sie nicht mehr erwünscht sind. Die dritte Phase ist, wenn Vorgesetzte zum ersten Mal zu spüren bekommen, dass ihre Angestellte auch familiäre Verpflichtungen hat, z.B. wenn sie wegen eines kranken Kindes zu Hause bleiben muss. Geschehen die Diskriminierungen im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses, finden sie häufig so lange statt bis die Mutter von alleine kündigt. Davon rate ich aber dringend ab!

«Sexuelle Belästigung gilt außerdem oft immer noch als Kavaliersdelikt.»

Was können Betroffene selbst tun?
    Ganz wichtig ist es, sich rechtlich beraten zu lassen, z.B. bei der Antidiskriminierungsstelle oder bei Antidiskriminierungsverbänden. Dort kann man dann ausloten inwiefern man von seinem Beschwerderecht Gebrauch machen möchte oder vom Leistungsverweigerungsrecht und ob man Ansprüche auf Schadensersatz oder Entschädigungen geltend machen möchte.
Man sollte auch die Auswirkungen auf die eigene Gesundheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wer psychisch unter dem Mobbing leidet, sollte sich ärztlich behandeln und/oder auch krankschreiben lassen.
Präventiv sollte man sich im Vorfeld an die Elternzeit Zusagen zu Gehaltserhöhungen, Beförderungen und Weiterbildungen am besten schriftlich geben lassen.

„Flüchten oder Standhalten?“ Wie unterschiedlich haben die betroffenen Frauen auf die erlebte Diskriminierung reagiert?
    Viele Frauen kündigen entweder, weil die psychische Belastung zu groß ist oder weil das Arbeitsverhältnis derart familienunfreundlich geworden ist, dass sie die Tätigkeit gar nicht aufrechterhalten können, z.B. wenn erwartet wird, dass sie permanent außerhalb der Kita-Zeiten arbeiten oder in eine Filiale wechseln müssen, die 100 km entfernt liegt.
Rechtliche Schritte werden nur selten eingeleitet.

Wichtig ist, dass sexuelle Belästigung nicht tabuisiert wird. Daher ist meiner Meinung nach eine bewusstseinsbildende Wirkung sehr entscheidend. Wie könnten wir unseren Blick für sexualisierte Diskriminierung und Gewalt schärfen?
    Puh…das ist ein ziemlich dickes Brett was da gebohrt werden muss. Ich denke es bringt wenig, hier nur an einer Schraube zu drehen. Wir wissen beispielsweise, dass Männer viel häufiger gewalttätig werden oder sexuell belästigen, je mehr Pornografie sie konsumieren, in welcher Frauen herabwürdigend behandelt werden. Gleichzeitig haben selbst Polizei und Gericht Vorurteile im Kopf und sind schlecht geschult für den Umgang mit traumatisierten Opfern im Rahmen von Befragungen, so dass sie nicht wissen, dass traumatisierte Menschen schnell mit Lügnern verwechselt werden. Nirgends ist aber der Anteil der traumatisierten Opfer derart hoch wie bei sexualisierter Gewalt. Folglich wird diese selten so ernst genommen wie sie es müsste. Frauen wissen und spüren das und so zeigen die allermeisten diese Taten nicht mal an. Das führt wiederum dazu, dass Täter sich sicherer fühlen. Sexuelle Belästigung gilt außerdem oft immer noch als Kavaliersdelikt. Viele Menschen – Männer und Frauen – haben sexistische Vorurteile, die zum Teil anerzogen sind und die man nur schwer abstreifen kann. Selbst wenn sie Studien lesen, aus denen hervorgeht, dass Teilzeitbeschäftigte effizienter arbeiten als Vollzeitbeschäftigte, neigen sie weiterhin dazu, schlecht von Teilzeitkräften zu denken und diese zu benachteiligen. Unsere gesamte Gesellschaft ist durchzogen von Diskriminierungen, Benachteiligungen, Belästigungen und Gewalt. Kaum eine Frau, die das noch nicht erlebt hat. Die allermeisten Frauen haben es schon so oft erlebt, dass es für sie ein Stück weit Normalität ist.
Helfen kann nur, darüber aufzuklären und zu sensibilisieren. Frauen müssen lernen, ihre eigene Wahrnehmung und sich selbst ernst zu nehmen – auch wenn man ihnen dies oft aberzogen hat. Männer müssen lernen empathisch zuzuhören und sich zu solidarisieren – auch wenn das bedeutet auf Privilegien zu verzichten. Beides ist nicht einfach. Ein Anfang ist es, darüber zu reden was man erlebt hat und nicht wegzusehen, wenn ein anderer Mensch diskriminiert wird. Das kann jede und jeder machen, am Arbeitsplatz, in der Kunst, den Medien, der Politik, im Privatleben. Deshalb habe ich mein Buch geschrieben und ich denke deshalb hast du mich zu diesem Thema interviewt. Das ist doch ein guter Anfang für eine bewusstseinsbildende Wirkung.

http://www.christina-mundlos.de/

(1) http://www.tectum-verlag.de/mutter-unerwunscht-mobbing-sexismus-und-diskriminierung-am-arbeitsplatz.html

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