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Haraball - Hypno

Haraball - Hypno
Haraball - Hypno

Haraball

Hypno
Fysisk Format
"Hypno" wurde von Gitarrist Trond Mjøen aufgenommen, gemixt und von Chris Sansom gemastert.

Waren die ersten beiden Alben geprägt von blitzschnellem und eingängigem Hardcore, hat die Band nun verschiedene Elemente in das Songwriting eingebracht. Offenbar hatte die Band es satt, sich zu wiederholen und ein weiteres HC-Album einzuspielen, denn sie hatte die bereits begonnene Arbeit auf dem Weg zum neuen Album unterbrochen und alles entfernt, was wie Hardcore klang. Die Songs sind experimenteller, länger und lauter Trond hat jetzt einen Synthesizer, der dem Soundgewand einen deutlichen Dark-Post-Punk-Touch einverleibt. "Aber auch ohne da capos, leichte Töne und harmonisierte Mitsingen klingen wir immer noch hässlich und unsozial" macht Sänger Jon Eivind klar. Und in der Tat wirken die schnellen simplen Riffs und dunkle Melodien wie ein Schleudergang der Waschmaschine. Der Fokus liegt mehr auf Energie und Ekstase, die Songs wie "Bacterion" im engmaschigen Klangkleid implodieren lassen. Die depressive Grundstimmung ist Arbeit von vielen atonalen Tönen, Hall, Dissonanzen und dem druckvollen Bastard aus dem Kellerloch, der bei "White Chickens" aus dem letzten Loch hervorkriecht. "Hypno" wirkt wie eine Krankheit, ein Virus, der eine gefährliche Krankheit überträgt. Das temperamentvolle Rumkloppen und der Anschlag eines Riffs im Dauerakkord sorgt für blutige Finger. Aber wer hart arbeitet, darf auch seine Wunden lecken.

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