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Strung Out - Black Out the Sky

Strung Out - Black Out the Sky
Strung Out - Black Out the Sky

Strung Out

Black Out the Sky
Fat Wreck Chords
Die wilden Highschoolzeiten sind vorbei. STRUNG OUT sind längst nicht mehr nur eine Band, die wild, schnell und laut drauf los spielt. Klar, die Bandgründung liegt ja auch beinahe 30 Jahre zurück. Die neuen Songs sind ebenso weit entfernt vom Metal-beeinflusstem Tech-Punk.

Im Gegenteil, muss mensch erst einmal beide Ohren reiben, um den neuen Sound Strung Out zuzuordnen. Ja, es könnte für manche gar schockierend sein zu erfahren, dass die neue Acht-Song-Veröffentlichung der Band, Black Out The Sky, eine akustische Angelegenheit ist, aber wie Jason Cruz sagt, ist es für die Bandmitglieder nicht annähernd so überraschend. "Jeder Song beginnt auf einer akustischen Gitarre und bleibt es zum größten Teil ", beginnt Cruz. "Wenn es ein guter Song ist, kann er akustisch gespielt werden. In den letzten fünf Jahren habe ich die Band dazu gedrängt, eine akustische Veröffentlichung zu versuchen. Diese Jungs sind großartige Musiker - wir können alles machen."
Und so hält mehr Pop, Country und Emotion Einzug. Cruz und seine Bandkollegen Kiley, Ramos und Bassist Chris Aiken begannen im Januar 2017 erneut mit dem Produzenten Kyle Black an Black Out The Sky zu arbeiten. Der Aufnahmeprozess dauerte fast das gesamte Jahr 2017. "Die Songs sind wirklich super-dark, nicht jingle-jangly akustische Sachen", sagt Cruz. "Wir mussten andere Musiker involvieren. Einiges ist spärlich und intim, und einiges davon hat viel zu tun." Im Studio realisierte Strung Out einige der akustischen Songs, die noch Drums benötigten. Also hat die Band ihren Freund Sean Winchester verpflichtet, einen versierten Drummer, der mit Everclear, Buckcherry und anderen gespielt hat, um ihren Sound zu vervollständigen.
Nun, das Album bietet Flamenco-Flair ("Uncoil"), Mid_Tempo Grunge ("The Architect"), Balladen mit einem sehr düsteren Touch, die auch aufgrund der ICH_Perspektive und der pessimistischen Inhalte zusätzlich die deprimierende verzweifelte Atmosphäre verstärkt. Einzig "Duke of Sorrow" hat etwas Unschuldiges, Leichtes und mit "It’s never what you had its everything you could do without" eine wunderschöne Aussage. Ansonsten ist das Album eine akustische Herbstsonate und klingt wie: "The sound of ghosts and the taste of a grey November rain". Melancholisch, melodramatisch und viel Gefühl.

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