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DEADSMOKE - Forest of the damned

DEADSMOKE

Forest of the damned 7"
Let it bleed Records
In den Kapiteln Forest of the damned II und III betreten die ZuhörerInnen zunächst den Wald selbst (Enter the forest),

der in der hier präsentierten musikalischen Spielart aber weniger - wie der Titel es vermuten ließe - einen furchteinflößenden Sound mit Ach und Krach produziert, sondern einen trotz dunkler Grundtöne eingängig-harmonischen gemütlichen Spaziergang in der instrumentalen Klanglandschaft ist, der eher unspektakulär und recht eintönig ausfällt.
Mit "Gray ashes of hope" auf der B-Seite folgt dann schon ein triftiger Grund, sich zu überlegen, ob mensch weitergeht oder den Point of no return bereits überschritten hat. Der deutlich hörbare Doom-Faktor und die experimentellen Nebengeräusche in der Klanglandschaft erzeugen eine zunehmende Panikattacke, die von Matteos röhrender Beelzebub-Rufe verstärkt werden. Auch wenn zum Ende sich alles in Schall und Rauch aufzulösen scheint, rumort es in der Magengegend, und ich bin heilfroh, den Forest of the damned unbeschadet verlassen zu haben.

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