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Apollon's Return - Kreise und Linien

Apollon's Return - Kreise und Linien
Apollon's Return - Kreise und Linien

Apollon's Return

Kreise und Linien CD
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Dominik produziert einen tief-dunklen WahWah-Stoner-Sound, während Jakob animalisch auf die Felle drischt.

Im Rausch der (Klang)Tiefe markieren linear gezogene Rhythmen und eruptive ekstatische Ausbrüche eine einzigartige experimentelle Symmetrie. Im Klangraum der polarisierenden Künste zwischen Innovation, Psyologen, Trennung oder Vervielfältigung produzieren Töne eine anatomische Metaebene, markieren eindeutige Ebenen und Richtungen des Körpers und schöpft im Dadaismus und Linguismus kausale, biologische, natürliche und abstrakte Zusammenhänge, die nicht nur aus formalen Gründen heraus seltsam anmuten und einen Paradigmawechsel herbeiführen. Das ist im Ganzen schon sehr unterhaltsam und eskalierend. Helmet-Riffs, Desert Rock und psychedelische Selbstfindung im Klangraum-Nirvana. Ein  musikalischer Geniestreich mit Schabernack und vielen kreativen verrückten Ideen, die die beiden hier umgesetzt haben. "Wiederkehrender destruktiver Tanz(...)", sofern tanzen überhaupt möglich ist. Eher nervöse Zuckungen. Deep Purple_Zitate und Poetry Slam, Monster Magnet-Rock und Wumms in den Knochen. Kaum eine erkennbare Linie und Melodieführung, und wenn, wird diese abrupt geändert und in andere Bahnen gelenkt. Das ist eine konsequente Verweigerung, ist kompletter Wahnsinn, aber das sind Algorithmen für Kastenmenschen ja auch. Vielleicht ist das der Soundtrack für Psychiatrie-PatientInnen, die die Realität verändert wahrnehmen oder verarbeiten. Kreise und Linien, die nicht enden wollen, die keinen Anfang, keine Ursprung und kein Ende haben. Die aber nachgezeichnet werden können, bis du friedlich einschläfst.

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