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UNHOLD - Here is the blood

UNHOLD - Here is the blood
UNHOLD - Here is the blood

UNHOLD

Here is the blood LP/CD

Czar of Bullets

Die Klangarchitektur besticht durch Stoner Rock und Doom Metal, hat immer auch sehr viel jazzige Passagen und eintönige Klangmuster, die ein Kontrast aus dunklen Riffs und Miriams engelsgleicher Stimme erzeugen und eine morbide Atmosphäre wie ein Spaziergang im Soundgarden bei Mondschein produziert. 

Und mit dezentem Keyboard-Synth-Tönen wird das schaurige Spiel durchaus harmonisch, ja poppig wie in "Curse of the dime", einem fluffig-groovigen Mix aus Demut und Zähne fletschen. Neben dem zentriertem Doom Rock-Epos bietet das Wechselspiel aus Hoffnung, Wut und Qual einen Raum, sich zu entfalten, diesen auszufüllen und letztendlich mit Religionsphilosophie zu ergänzen (Altar, The Chronic Return). Insofern kombinieren UNHOLD existentielle Fragen mit Fragen zu Schuld, Sühne, Neuanfang - Inhalte, die Spekulationen und Interpretationen zulassen, ob es einen Gott gibt, ob das Übel auf der Welt gegen die Existenz Gottes spricht usw. Lautgemalter Schmerz in einem Sound aus Roots, Mud and dirt und gelegentlichen dämonenhaften Gesängen (Philipp, Thomas), die dir das Fleisch von den Knochen pulen.

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