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Daydream - s/t

Daydream - s/t
Daydream - s/t

Daydream

s/t CD
Noja Recordings
Erst erklingt ein laues Lüftchen, ein Pianospieler suggeriert sommerleichtes Feeling, barfuß tänzelnd auf einer Blumenwiese.

Dann aber ziehen dunkle Klangwolken auf, ein Tief breitet sich rasch aus und sorgt für kräftiges Getöse. Enzo Pepi schreit sich die Kehle aus dem Leib, als durchzucke ihn ein Blitz und die Wucht der Naturgewalt zerreißt seinen Körper. Albtraumhafte Passagen, in denen es finster wird und der ekstatische Ausbruch auch mit Metalcore verstärkt wird, harte Riffattacken, monotones Hämmern und Gebretter. Doch dann folgen wieder die Ausläufer einer träumerischen leichten Sequenz, ein Zwischenhoch mit harmonischen melancholischen Melodien, die sich aneinanderreihen und das von Wut, Argwohn durchzogene Gerüst mit einem Lächeln im Gesicht durchfluten. "I don't really have to wake up!" Also weiterschlafen und in der Fantasiewelt leben. DAYDREAM ist die Art von Musik, die dir die Kehle zuschnürt, ein Ort der Verdammnis schafft und nach Frieden und Ruhe lechzt.

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