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SUMMERY MIND - Color

SUMMERY MIND - Color
SUMMERY MIND - Color

SUMMERY MIND

Color CD
Timezone/Timezone Distribution
Color basiert auf einer konzeptionellen Idee von Fabian Schmidt, wohingegen insbesondere Teamkollege Michael-Kevin Wolf Ward Inspirationen von Sängerin Lari verarbeitet hat, die wiederum ihre Posts auf den sozialen Netzwerken mit #weseeblue beendet.

Nun ist auch die gewählte Farbe "Blue" im selbigen Song erklärt, synonym für Treue, für geistige Entwicklung, Spiritualität und der Sehnsucht nach einer immateriellen Welt. Für Kev sind diese Eigenschaften auch gleichbedeutend für die freundschaftliche Beziehung, sind aber auch zentrale Kernaussage des Albums. Liebe ist unsere Sprache. Lasst uns für eine farbenfrohe Welt kämpfen. Nach dem deutschen ESC-Debakel in Tel Aviv denkt Thomas Schreiber, der Unterhaltungskoordinator der ARD, darüber nach, das Auswahlverfahren im nächsten Jahr zu verändern. Vielleicht sollte er sich mal dieses Album anhören, dann könnte es wieder was werden und die ZuschauerInnen überzeugen. Denn mit dem "Blue" und Farbenkonzept punkten SUMMERY MIND schon mal auf ganzer Linie. Nicht nur, dass die Farbe Blau eine der beliebtesten Farben weltweit ist. Sie vermittelt auch oft ein Gefühl von Sehnsucht, hat eine beruhigende Wirkung. Anlass und Anstoß für kreative Ideen, diese Eigenschaften auch musikalisch umzusetzen. SUMMERY MIND haben in weiten Teilen und Songs dieses Albums ganz darauf gesetzt, hart rockende Riffs mit Pop zu verknüpfen, synthetische Darstellungen und Sounds, softe Töne, Laris ausgeschmückte, fantastische Vokalarbeit und stimmungsvolle Klanglandschaften, die meiner Meinung nach in "Isolated" ihren absoluten Höhepunkt hat. Ein Me(h)er an Gefühl, Leidenschaft und Hingabe. Halbherzigkeit und Inkonsequenz bestimmt das Handeln vieler Menschen. Hingabe bedeute nicht Perfektionismus, aber die Musik hier ist nah dran, einfach weil die Band/FreundInnen, sich ihrer Leidenschaft hingeben und in der Lage sind, das zu tun, was ihnen gefällt. Harte Arbeit zwar, die sich aber lohnt. Und am Ende siegt das Gefühl, die Welt ein wenig farbenfroher zu sehen. Das muss doch eine Bestätigung sein.

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