· 

ARCTIC FLOWERS - Straight to the hunter

ARCTIC FLOWERS - Straight to the hunter
ARCTIC FLOWERS - Straight to the hunter

ARCTIC FLOWERS

Straight to the hunter LP
CONTRASZT! REC.
Portland hat eine große Punk-Community und bringt immer wieder sehr, sehr gute Bands hervor, die einen eigenständigen Sound entwickeln. Bands wie Bellicose Minds, The Estranged, Warcry, Bi-Marks und eben ARCTIC FLOWERS.

2009 gegründet, bezieht sich der Bandname sowohl auf ein Rubella Ballet-Lied als auch auf das Gedicht "Barbarian" von Arthur Rimbaud. Obwohl die Band im DIY-Punk-Underground verwurzelt ist, hat sie ihre Anziehungskraft auf Fans von traditionellem Gothic-Rock und Deathrock übertragen. "Unser Sound ist eine Mischung aus Punk, Deathrock und Post-Punk", erklärt Gitarrist Stan Wright. „Aggressiv, aber manchmal tanzbar und melodisch.“ Und das gilt bis heute. Melancholie, dunkle Klangfarben und dynamische, pulsierende Rhythmen, die im leichten Akkordwechsel krachig-stampfende Beats implodieren. Stans Gesang kontrastiert die dunkle Klanglandschaft mit einer freizügigen, ausgelassenen Art, die erhellend ist wie beim beinahe fröhlichen" Whip hand". Neben THE ESTRANGED sind ARTIC FLOWERS Referenz für unpolierten, rauen PostPunk mit engelgleichem Pogo-Faktor ("In Silence", "Waking things"). Gut, dass ARCTIC FLOWERS nicht im Selbstmitleid baden, sondern auf ihrem 3. Album die Melange aus heiß und kalt mit wütender, aufgeregter Energie in knorrige, rhythmisch pulverisierte Punksongs servieren. Für alle Jahreszeiten geeignet.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0