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FRÜCHTE DES ZORNS - Kaleidoskop

FRÜCHTE DES ZORNS - Kaleidoskop
FRÜCHTE DES ZORNS - Kaleidoskop

FRÜCHTE DES ZORNS

Kaleidoskop Do-LP/CD
Tanz auf Ruinen Records/Ab Dafür Records/Elfenart Records
„Wenn einen etwas bewegt oder wenn man empört ist und es eine Möglichkeit gibt, die Verhältnisse zu ändern, dann greift man einfach zu den Waffen, die man am besten verwenden kann.“

John Steinbeck nannte seinen am 14. April 1939 erschienenen Roman „Früchte des Zorns“, der eine Reise in die sozialen und mentalen Abgründe Amerikas zur Zeit der Depression und Wirtschaftskrise beschrieb und viele Kontroversen und Veränderungen hervorrief. Der Autor prangert mit dem Buch den skrupellosen Kapitalismus der Großunternehmer an. Konservative Politiker, Kirchenvertreter und Unternehmer leugneten die beschriebenen Zustände. Das Buch wurde mancherorts verboten und Steinbeck als Kommunist beschimpft.
Anke, Hannah und Mogli adaptieren seit nunmehr 20 Jahren die Inhalte und Botschaften, liefern Kapitalismuskritik, zeigen sich solidarisch mit den Geknechteten, Ausgebeuteten, Unterdrückten. Sei empathisch und solidarisch, mutig, zärtlich (auch zu dir selbst). Das Manifest beschreibt die Regeln, die Widersprüche und den Selbstwerterhalt. Hinterfrage Dinge und dreh doch einfach mal durch. Wenn dich etwas stört, dann ändere, statt verdrängen. Das linksautonome Liedermacher*innen-Kollektiv ruft zu politischem Handeln auf, versprüht besinnliche Lagerfeuer-Stimmung und entzündet Barrikadenfeuer. Nachdenklichkeit und Reduzierung auf das Wesentliche. Das Leben ist nicht immer schön, auch mal hässlich, du zählst die Narbentage und brennst nach Lust, Liebe, Leidenschaft, Freundschaft. Warmherzige Musik und wunderschöne Duette, die mithelfen, dass du dich wertvoll und größer, stärker fühlst, als du bist. Entscheidungen, die weh tun, die Kompromisse bereit halten. Letztendlich ist 'Kaleidoskop' eine skizzierte Lebensweise und -form, ein*e linksradikale*r Ratgeber*in für Utopien, für Wünsche, für Verletzlichkeit. 'Passt auf einander auf, macht euch gegenseitig Mut und steckt euch gegenseitig an!' Die Werkschau bietet 'das schönste und wichtigste aus den letzten 20 Jahren' (Aufnahmen von 2003, 2007, 2010, 2016), bietet kämpferische und nachdenkliche Inhalte, Melancholie, Wut, Trotz und Poesie. Es gibt kein Frieden, keine Freiheit, wenn du sie nicht mitgestaltest. Was früher Ratz und Rübe, sind heute FRÜCHTE DES ZORNS: rotzfreche Anstift- und Mitmachkultur.

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