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JARADA - Ma'agal Sina'a

JARADA - Ma'agal Sina'a
JARADA - Ma'agal Sina'a

JARADA

Ma'agal Sina'a LP
No Spirit
JARADA aus Tel Aviv sitzen politisch zwischen den Fronten und geben sich diplomatisch: "Spreading hate and fear and it frightens me". Da haben sie Angst vor der Zukunft, propagieren einen Gerechtigkeitssinn, den der andauernde Nahostkonflikt ad absurdum führt.

 Der Verlust von Menschenleben, der andauernde Schwund einer Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung und das Versagen der internationalen Gemeinschaft lässt es gewaltig brodeln. Genug ist genug möchte mensch meinen und auch JARADA kritisieren die Mauer des Schweigens, das System des Hasses, des verhängten Leidensmonopols. Dementsprechend wirkt der Sound dunkel und bedrohlich, roh und wütend. Der nihilistische Ausbruch produziert eine Energie, die an frühe BLACK FLAG und 80er Jahre Skandinavien-HC erinnert. Mit einer brachialen Kraft entwickeln sich die destruktiven Strukturen mehr und mehr aus einer anklagenden Haltung zu Selbstreflexion und -kritik ("הייתי בצבא; übersetzt: Ich war beim Militär). Und die Lösung? Bring dich um oder zieh den Stecker und verschwinde!  Es scheint aussichtslos. Mit dieser pessimistischen Gedankenwelt verlassen JARADA den Glauben, es könne Friede und Versöhnung  geben und lautmalen einen apokalyptischen Sound, eine kraftvolle Grundlage, der Resignation und Zynismus verstärkt.


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