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PROUD TO BE PUNK #31

PROUD TO BE PUNK #31
PROUD TO BE PUNK #31

PROUD TO BE PUNK #31
80 DIN-A-5-Seiten; €2,50.-
jan.sobe@t-online.de
Jan knüpft in "Punk vs. VS" an das Vorwort in der vorangegangenen Ausgabe an und berichtet über den Stand der betroffenen und vom VS als "linksextrem" eingestuften sächsischen Punkbands. Parallel hierzu haben sich die betroffenen Bands als Reaktion dieser Repression auf einer LP-Compilation zusammengefunden, die Jan hier vorstellt.

Jan ist als 2. Gitarrist bei SOCIAL ENEMIES eingestiegen und fährt zur "Krönung" auf eine kurze Spanien-Tour, von der er berichtet wie es auf und neben der musikalischen, politischen und sozialen Bühne zugeht. Wir erfahren, dass Demo-Teilenehmer*innen Mundschutz tragen und eine Parkplatzsuche zum Kotzen ist.
Zum Kotzen sind auch extrem rechte Gewalttaten und Morde an Punks und Antifas. Jan hat einen Text zum Tod und Gedenken an Patrick Thürmer verfasst, dem eine Gedenkdemonstration sowie eine Info- und Mobitour folgt. In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1999 war es in Hohenstein-Ernstthal zu der Auseinandersetzung gekommen, die zu Patricks Tod führte. Auf dem Heimweg wurden er und sein Freund von Neonazis überfallen, Patrick haben sie tot geprügelt. Am 3. Oktober 2019 haben sich mehrere Aktivist*innen an diesem Ort versammelt, um eine Gedenktafel anzubringen und an Patrick zu erinnern. In diesem Kontext sprach Jan mit Anna und André vom Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V., das Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen unterstützt. Beide geben Einblicke in ihrer praktischen Arbeit, über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, aber auch über self care, den Job nur mit starken Nerven und viel Humor meistern zu können, der zudem ein sehr hohes Maß an Professionalität im Umgang mit Klient*innen erfordert.
Jan hat den 280 Seiten starken 'Wälzer' A GLOBAL MESS von Diana Ringelsiep/Felix Bundschuh gelesen und liefert eine ausführliche Buch-Rezension ab.
SZRAMA haben Anang Oktober 2019 den Chemnitzer Crasspub (musikalisch) verwüstet. Jan führt ein Interview mit der Combo, die besorgten Wutbürger*innen erst mal auf's Maul hauen will, Oma Hans oder Crucifix hört, um Beziehungsprobleme zu kompensieren.
 Schrammel berichtet über die Entstehungsgeschichte zum HELDENSTADT ANDERS-Leipziger-Underground-Sampler.
Jan führt ein weiteres Interview mit Lina und Josua vom 'Kritisches Lehramt Dresden', die Vorträge zum Thema Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung vorstellen, bspw. Zensuren abschaffen wollen, Inhalte der Lehrveranstaltungen vertiefen, hinterfragen, sowie Inhalte hinzufügen, welche bislang nicht diskutiert werden.

Gesamteindruck:

Inklusion statt Integration. Jan täte mittlerweile gut daran, den 'Sachsen-Szene-Report' einzustellen und die hierin gebündelten und ausgegliederten Inhalte mit der Vielfalt des Gesamtthemen-Komplexes zu verknüpfen, denn wie diese Ausgabe belegt, repräsentieren beinahe alle Artikel/Interviews eine sächsische subkulturelle, bildungspolitische und politische Community. Demzufolge könnte Jan sich ganz dem regionalen Aktionsrahmen widmen und die vielseitigen Aktivitäten vorzustellen.

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