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Die Pandemie im Schlachthof

Ethische Aspekte zu Tierwohl, Fleischkonsum und Naturschutz
Die Bilder aus den Schlachthöfen in Coesfeld und Rheda-Wiedenbrück haben schockiert. Überrascht haben sie nicht. Die katastrophalen Bedingungen in der Fleischindustrie, die Ausbeutung der Arbeiter und das Elend der Massentierhaltung sind seit Langem bekannt. Proteste hat es immer wieder gegeben. Geändert hat sich bisher nicht viel.

Diesmal aber scheint es anders zu sein. Liegt es daran, dass Corona die Menschen sensibler gemacht hat? Ist es der eine Skandal zu viel, der die Menschen zum Handeln treibt? Wird in Zukunft das Wohl der Tiere stärker geachtet – zu unser aller Wohl? ttt hat bei Steffen Augsberg, Jurist und Mitglied des Deutschen Ethikrates, Tanja Busse, Journalistin und Autorin, und Bernd Ladwig, Philosophieprofessor an der Freien Universität Berlin, nachgefragt.

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